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Synologys EDS14 ist ein SD-Karten-NAS.
Synologys EDS14 ist ein SD-Karten-NAS. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Schwierige Handhabung und Leistungsdaten der Datastation EDS14

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Nach der Entnahme der SD-Karte verschwand im Interface auch der iTunes-Server. Nur der DNS-Server blieb weiter verfügbar. Wird die SD-Karte mit den iTunes-Server-Daten wieder eingesteckt, muss der Server erst wieder händisch gestartet werden. Die anschließende Fehlermeldung kann der Anwender allerdings ignorieren.

Wie DSM das handhabt, ist nachvollziehbar. Ein DNS-Server braucht nicht viele Daten und kann auf dem internen Datenträger arbeiten, auch wenn das nicht erklärt, warum das DNS-Paket sich ohne USB-Medium alias SD-Karte installieren ließ. Ein iTunes-Server hat hingegen potenziell so viele Daten, dass diese auf einem externen Datenträger liegen müssen. Auf jeden Fall bietet das System so großzügigen Platz für Apps und auch zukünftige Betriebssystemversionen.

Keine Möglichkeit, Datenträger zu formatieren

Die Unterteilung macht die Handhabung jedoch etwas umständlich, und das gilt auch für die Datenträgerverwaltung an sich. Ein nicht formatiertes Medium wird zwar erkannt, allerdings nur als Gerät. Per DSM konnten wir eine SSD nicht formatieren. Erst wenn wir das extern an einem Rechner taten, war der Datenträger erkennbar. Es gelten allerdings die Einschränkungen von DSM. Die zulässigen Dateisysteme sind ext3, ext4, NTFS und FAT. Mit Einschränkungen ist auch HFS verwendbar. In unserem Kurztest beschränkten wir uns auf FAT und NTFS. ExFAT funktionierte in unserem Test leider nicht. Das Dateisystem hat weniger Einschränkungen als FAT und ist eigentlich für SDXC-Karten vorgesehen. Wir neigen dazu, unsere großen USB-Sticks via exFAT zu formatieren, da dadurch auch große Dateien gespeichert werden können und trotzdem die Kompatibilität zwischen Mac und Windows bestehenbleibt. Doch weder ein Stick noch eine SSD im ExFAT-Format waren einbindbar. Das steht so allerdings auch im Datenblatt.

Für die Praxis unangenehm ist, dass die Filestation-Software die eingesteckten Datenträger nicht nach ihrem Namen benennt. Stattdessen heißen die Geräte usbshare1 oder sdshare1-1. Seltsamerweise wurde unser USB-Stick usbshare3 genannt. Per Telnet ließ sich das jedoch schnell erklären. Intern wurde die SD-Karte als usbshare2-1 gemountet. Wer genau wissen will, welcher Datenträger wo gemountet wurde, findet die Information unter System Information und dort im Storage-Tab. In der Filestation oder in der oberen Leiste fehlen diese Zuordnungen. Es empfiehlt sich nicht, diese Informationen über die Kommandozeile zu suchen.

Eine weitere SD-Karte konnten wir nicht sofort ins System einbinden. Es war ein Neustart des NAS notwendig. Auf der neuen SD-Karte legte das System gleich wieder die Daten für den iTunes-Server ab.

Geschwindigkeitstests und elektrische Leistungsaufnahme

Die Geschwindigkeit der NAS haben wir nur kurz vermessen. Die Datentransfergeschwindigkeit des USB-3.0-Anschlusses verwunderte uns zunächst. Wir erreichten von dem NAS nur 50 bis 55 MByte/s auf dem NTFS-Volume. Dabei wissen wir, dass unser USB3.0-Adapter locker 150 MByte/s transferieren kann. Erst ein Wechsel auf FAT32 für die SSD brachte eine Besserung und steigerte die Datenraten auf rund 100 MByte/s. Hier zeigt sich der Nachteil, dass der Anwender in DSM nicht schnell ein Medium formatieren kann. Windows formatiert große Datenträger nur widerwillig mit FAT32. Die maximal 45 MByte/s, die unsere etwas ältere Sandisk Extreme Pro UHS-1-Karte bietet, konnten wir hingegen auf Anhieb ausnutzen. Damit ist klar, dass der Kartenleser nicht einfach per USB 2.0 an das Board angeschlossen wurde. Mangels einer sehr schnellen SD-Karte konnten wir den Maximalwert des Kartenlesers jedoch nicht messen.

Der Datentransfer direkt auf dem NAS-System ist eingeschränkt. Von der SD-Karte zur USB3.0-SSD NAS konnten wir nur 32 MByte/s erreichen. Die Leistungsaufnahme ist mit 6,3 Watt für ein ARM-basiertes NAS-System mit eingesteckter SD-Karte, das keine Spindel-Motoren versorgen muss, ziemlich hoch. Selbst ein Mac Mini des Jahres 2010 hat eine vergleichbare Leistungsaufnahme und muss neben der CPU auch noch eine Festplatte betreiben.

 Datastation EDS14 im Kurztest: Synologys sehr spezielles NAS-SystemNichts für PoE-Umgebungen und fehlendes DSM 5.0 

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spambox 10. Jul 2014

Im Artikel ist von Karten die Rede, also mehreren. Kann man damit einen Raid-Verbund...

wiesi200 06. Jul 2014

Naja als Zentraler Speicher für IP-Kameras und ITunes Server ja, aber das geht auch anders.

0xDEADC0DE 04. Jul 2014

Öhm.... wie war nochmal die Frage? ;) Profis und Amateuere lassen sich nicht...

0xDEADC0DE 02. Jul 2014

HEUTE auch, seh ich grad.

0xDEADC0DE 02. Jul 2014

Hey, Bingo! Ich hätte nicht daran gedacht dass du auf das Wort "Hersteller" kommst. Ich...



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