Dataport: Öffentliche Verwaltungen erproben privates 5G statt FTTH

Dataport, Dienstleister der öffentlichen Verwaltungen, erprobt mit Telefónica und Ericsson ein 5G-Campusnetz als Glasfaserersatz.

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Der Ericsson 5G Radio Dot
Der Ericsson 5G Radio Dot (Bild: Ericsson)

Der IT-Dienstleister für öffentliche Verwaltungen, Dataport, nimmt für sein neues 5G-Testlabor ein privates 5G-Standalone-Campusnetz in Hamburg in Betrieb. Das gab Dataport am 29. März 2022 bekannt. Das 5G-Standalone Campusnetz wird von O2 Telefónica konzipiert und errichtet.

Mit dem 5G-Labor will Dataport breitbandige, kabellose Vernetzungstechnologie für große Datenmengen erproben. Man stelle das Labor interessierten Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung. Johann Bizer, Vorsitzender des Vorstands von Datapor, sagte über die geschlossene Forschungs- und Entwicklungsumgebung: "Unser 5G-Labor stellt für die Hamburger öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen eine Entwicklungsumgebung zur Verfügung, in der 5G-Anwendungen und Lösungen geplant, erprobt und optimiert werden können."

Das 5G-Labor von Dataport, eine Anstalt des öffentlichen Rechts, verfügt über eine Netzabdeckung in den Laborräumlichkeiten und auf einer Freifläche, um Innen- und Außenanwendungen zu testen.

5G-Anschluss mit hoher Datenrate an das Landesnetz

In einem ersten Test erprobt Dataport einen 5G-Anschluss mit hoher Datenrate an das Landesnetz. Das Projekt trägt den Arbeitstitel vLNA, was für virtueller Landesnetzanschluss steht. Damit soll geprüft werden, ob mit 5G-Technik ein schnellerer und bautechnisch kostengünstigerer Zugang von neuen oder wachsenden öffentlichen Liegenschaften wie Schulen, Rathäusern oder Behörden an das Landesnetz realisierbar ist, wenn die Glasfaseranbindung fehlt.

In Zukunft könnte Dataport über das Kernnetz von O2-Telefónica und die eigene Glasfaser-Infrastruktur 5G-Antennen in Liegenschaften in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Sachsen-Anhalt hinzufügen und somit dort kostengünstig 5G-Netzabdeckung herstellen.

Das lizensierte 5G-Frequenzband beträgt 100 MHz im 3,7 bis 3,8 GHz Spektrum. Zum Einsatz kommt ein Ericsson Private 5G-Netz (EPG5G) mit der Dimension eines Rauchmelders (innen) oder eines Schuhkartons (außen). Dieses Netz ist das erste seiner Art, dass Ericsson in Europa installiert hat.

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