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Hewlett Packard Enterprise
Hewlett Packard Enterprise (Bild: HPE)

Datagroup und Proservia: HP Enterprise Deutschland schiebt Mitarbeiter an Manpower ab

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Hewlett Packard Enterprise (Bild: HPE)

1.230 Beschäftigte müssen von Hewlett Packard Enterprise (HPE) zu kleineren Unternehmen wechseln. Viel sicherer ist es in dem Konzern nach Aufspaltungen und Ausgründungen allerdings auch nicht.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) schiebt wie angekündigt 1.230 Beschäftigte ab. Rund 900 Mitarbeiter werden ab 1. August für Proservia in Eschborn arbeiten, einer Tochter der Zeitarbeitsfirma Manpower. Der IT-Dienstleister Datagroup übernimmt ab September rund 330 SAP- und Application-Management-Experten. Das gaben Proservia und Datagroup am 14. Juli 2016 bekannt. Von Hewlett Packard Enterprise (HPE) gibt es keine Stellungnahme.

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Bundesweit beschäftigte HPE zuvor noch rund 7.000 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten. Datagroup erbringt weiter IT-Services für HPE, wenn auch jährlich mit abnehmenden Volumen. "Das Unternehmen sichert sich damit ein garantiertes Umsatzvolumen im dreistelligen Millionenbereich über mindestens fünf Jahre", erklärte die Datagroup. Die Verhandlungen mit HPE liefen bereits seit März 2016. Der Vertrag hat den Vorbehalt, dass mindestens 70 Prozent der IT-Spezialisten dem Betriebsübergang von HPE zu Datagroup zustimmen.

Das 'schwarze Loch' Proservia

Proservia ist ein auf "Onshore-IT-Services spezialisiertes Tochterunternehmen" der Manpowergroup. Rund 900 Beschäftigte der Bereiche Infrastructure Technology Outsourcing (ITO) und Mobility Workplace Services (MWS) werden ab dem 1. August 2016 zu Proservia übergehen. Leistungen der Kundenverträge von Hewlett Packard Enterprise erbringe zukünftig Proservia mit den übernommenen Mitarbeitern. Das Unternehmen erwartet in den kommenden fünf Jahren einen Umsatz im mittleren dreistelligen Millionenbereich.

In einem Flugblatt der Vertrauensleute bei HPE hieß es: "Die einen ringen mit der Entscheidung, ob sie wirklich in das 'schwarze Loch' Proservia wechseln sollen, eine Firma ohne Geschäftsbetrieb, die uns bis heute eine glaubhafte Perspektive schuldig bleibt, dass sie Neugeschäft wenigstens in dem Maße generieren kann, in dem HPE die Abnahme reduzieren wird."

Der US-Konzern hatte sich im Herbst aufgespalten. In dem Unternehmen Hewlett Packard Enterprise sind seit der Aufspaltung das Servergeschäft, Aruba-WiFi und Networking, die Software mit IT Ops, Big Data, Security und Services zusammengefasst. Weltweit sind dort 200.000 Mitarbeiter tätig. In der Firma HP sollen die Druck- und PC-Produkte unter dem alten Firmenlogo laufen.

Zudem gründete Hewlett Packard Enterprise (HPE) im Mai 2016 seine Servicesparte aus und legte sie mit Computer Sciences Corp (CSC) zusammen. Das Volumen der Fusion beträgt 8,5 Milliarden US-Dollar. Betroffen von der neuerlichen Abspaltung sind rund 100.000 Beschäftigte bei HPE.


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himbeertoni 15. Jul 2016

...Flexible Seating, devOps inkl. Bereitschaft für Entwickler... hoffentlich sagt man den...

Bouncy 15. Jul 2016

Seh ich nicht so, wenn ich mich hier umsehe gibt es sehr, sehr viele festangestellte...

derKlaus 14. Jul 2016

Das macht die IBM ja derzeit. Und das auf wenig nette Art und Weise.



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