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Eine grafische Analyse von Twitter-Nutzern und deren Abhängigkeit voneinander
Eine grafische Analyse von Twitter-Nutzern und deren Abhängigkeit voneinander (Bild: Marc Smith/Flickr/CC BY 2.0)

Projekt Caper wertet frei verfügbare Internet-Quellen aus

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Die Befürchtung, dass auch frei verfügbare Daten aus sozialen Netzwerken wie Twitter für polizeiliche Analysezwecke verwendet werden könnten, ist nicht völlig aus der Luft gegriffen. So wertet etwa das EU-Forschungsprojekt Caper frei verfügbare Internet-Quellen aus, um sie mit Polizeidaten zu verknüpfen, sie semantisch zu analysieren und visuell aufzubereiten. Caper zielt auf die Aktivitäten organisierter Kriminalität ab. Die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt gehören zu den offiziellen "Beobachtern" des Projekts. In den USA speist die Polizei Daten aus sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter in ihre Analysesoftware ein.

Obwohl das nordrhein-westfälische Innenministerium deutliche Grenzen für ein solches Data-Mining aufzeigt, wird klar: Das Thema Preditictive Policing ist bei der deutschen Polizei angekommen. Noch werden die Möglichkeiten und Methoden sondiert, Entscheidungen wurden noch nicht getroffen. Doch es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis das erste Pilotprojekt aufgesetzt wird.

Kreditkartenbetrüger schneller identifizieren

Im Fall des Kreditkartenbetrugs testete das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen bereits in einem Modellversuch mit IBM die Analyse-Software Content Analytics (PDF), die von der Polizei in New York und in Estland verwendet wird. In dem Versuch ging es darum, mit der Analyse von strukturierten und unstrukturierten Daten Kreditkartenbetrüger schneller zu identifizieren. Dafür wurden Daten aus einem abgeschlossenen Ermittlungsverfahren gegen eine internationale Phishing-Bande verwendet: Die Software arbeitete eine Million Dokumente aus beschlagnahmten Festplatten mit einem Speichervolumen von 20 Gigabyte in wenigen Stunden durch. Unter anderem wurde auch der Hacker-Jargon in Chat-Protokollen semantisch analysiert.

Auch das Bundeskriminalamt interessiert sich für die Data-Mining-Methoden, die verschiedene IT-Firmen im Portfolio haben. Schon jetzt setzt das Bundeskriminalamt Analysesoftware wie Analyst's Notebook von IBM und Infozoom von HumanIT ein. Data-Mining-Software der Firmen IBM, Netapp Deutschland GmbH, Fun Communications GmbH, CID Consulting GmbH, IABG mbH, Moresophy GmbH, Oracle und Osher Ltd. hat man sich bereits angesehen.

 Data-Mining: Polizei will Straftaten mit Predictive Policing verhindern

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evergreen 06. Jul 2014

Minority report steht vor der Tür... Jetzt werden wir bestraft weil wir etwas tun...

Nemorem 06. Jul 2014

Als die Amerikaner angefangen haben einfach alle Telefone abzuhören, haben die...

mrx 05. Jul 2014

fande die serie auch schlecht als ich damals 1,2 folgen auf rtl gesehen hab. man muss...

joojak 05. Jul 2014

wie will man denn Verbrecher bestrafen, wenn sie ihr verbrechen erst gar nicjt begehen...

Schläfer 05. Jul 2014

Bist du sicher, dass das bei Vorbereitung ohne Versuch schon zählt. Wenn ich mir den...



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