Dassault: Frankreich stellt Pläne für Tarnkappen-Kampfdrohne vor

Das französische Verteidigungsministerium hat die Pläne für die Entwicklung einer Kampfdrohne(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt, die im Tandem mit der kommenden Rafale F5 fliegen soll. Das Projekt wurde zum 60. Jahrestag der französischen strategischen Luftstreitkräfte auf der Luftwaffenbasis Saint-Dizier vorgestellt.
Dassault Aviation soll die Drohne aufgrund seines Know-hows in den Bereichen Tarnkappentechnologie und autonome Steuerungssysteme bauen.
Die neue Kampfdrohne soll über eine interne Nutzlastkapazität und Tarnkappeneigenschaften verfügen.
Obwohl spezifische Leistungsdetails noch nicht bekannt sind, hat die französische Regierung das ehrgeizige Ziel ausgegeben, das UCAV (Unmanned combat aerial vehicle, unbemanntes Kampfflugzeug) bis 2033 in Dienst zu stellen.
Die Entscheidung, in ein Tarnkappen-UCAV zu investieren, spiegelt einen wachsenden Trend wider. Diese Flugzeuge bieten gegenüber herkömmlichen bemannten Kampfflugzeugen mehrere Vorteile, darunter ein geringeres Risiko für menschliche Piloten und potenziell niedrigere Betriebskosten. UCAVs können in Umgebungen mit extremer Bedrohung eingesetzt werden, in denen das Risiko für bemannte Flugzeuge als inakzeptabel angesehen werden könnte.
Die Vereinigten Staaten, China und Russland haben alle Interesse an der Kampfdrohnen-Technik gezeigt oder verfolgen sie aktiv.
Das neue französische UCAV soll in Verbindung mit der No Text in Clipboard(öffnet im neuen Fenster) , einer verbesserten Version des aktuellen Rafale-Kampfflugzeugs, eingesetzt werden.
Obwohl es nur wenige Details zu spezifischen Missionen für das neue unbemannte Kampfflugzeug gibt, könnte es eine Rolle bei der Unterdrückung feindlicher Luftverteidigungssysteme (SEAD, Suppression of Enemy Air Defences), bei Aufklärungsmissionen oder sogar in Luft-Luft-Kampfszenarien spielen. Die Tarnkappeneigenschaften der Drohne könnte sie auch für das Eindringen in stark verteidigte Lufträume wertvoll machen.



