Abo
  • IT-Karriere:

Dash Wand: Amazons Alexa-Gerät mit Barcodescanner quasi kostenlos

Der Dash-Knopf wird universell. Der neu vorgestellte Bestellknopf Dash Wand nutzt Amazons digitalen Assistenten Alexa und ist mit einem Barcodescanner versehen. Damit sollen Kunden ihre Einkäufe über Amazon abwickeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Dash Wand mit Alexa und Barcodescanner
Dash Wand mit Alexa und Barcodescanner (Bild: Amazon)

Amazon will das Einkaufen in seinem Onlineshop einfacher für die Kunden machen. Das wird mit dem Bestellknopf Dash Wand versprochen, der etwa die Größe und Form einer kompakten Fernbedienung hat. Er ergänzt die bisherigen Dash-Buttons, die nur für die Bestellung einzelner Produkte verwendet werden können und seit Herbst vergangenen Jahres auch in Deutschland angeboten werden. Mit Dash Wand schlägt Amazon hier einen anderen Weg ein - vorerst gibt es die Neuerung aber nur in den USA.

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  2. ITEOS, verschiedene Standorte

Mit dem neu vorgestellten Einkaufsknopf können Kunden beliebige Produkte bei Amazon einkaufen, die Beschränkung auf ein Produkt entfällt, wie es beim normalen Dash-Knopf der Fall ist. Waren können mittels Alexa mit der Sprache bei Amazon eingekauft werden. Dafür hat das Gerät Mikrofon und Lautsprecher. Alexa ist Amazons digitaler Assistent, der in den Echo-Lautsprechern und mittlerweile auch in den Fire-TV-Geräten verwendet wird.

Dash Wand hat einen Magneten

In Dash Wand ist ein Barcode-Scanner enthalten. Wer ein Produkt nachbestellen möchte, braucht nur den Barcode einzulesen. Dash Wand enthält einen Magneten, so dass er etwa an der Kühlschranktür angebracht werden kann. Amazon sieht das Gerät vor allem für den Einsatz in der Küche. Das Gerät muss mit einem WLAN-Netzwerk mit dem Internet verbunden werden, damit es genutzt werden kann.

  • Dash Wand hat einen Magneten. (Bild: Amazon)
  • Dash Wand läuft mit Alexa. (Bild: Amazon)
  • Dash Wand (Bild: Amazon)
  • Dash Wand (Bild: Amazon)
  • Dash Wand hat auch einen Barcodescanner. (Bild: Amazon)
Dash Wand läuft mit Alexa. (Bild: Amazon)

Dash Wand enthält entweder einen aufladbaren Akku oder wird mit Batterien verwendet, Amazon macht dazu keine näheren Angaben. In jedem Fall wird das Gerät verwendet, ohne dass es mit der Steckdose verbunden ist.

Gängige Alexa-Funktionen stehen bereit

Durch die Alexa-Integration sind mit dem Dash Wand Aktionen möglich, die ebenso mit den Echo-Lautsprechern vorgenommen werden. Nur die Wiedergabe von Musik ist mit dem neuen Gerät nicht möglich; die eingebauten Lautsprecher sind auf die Wiedergabe von Sprachinformationen beschränkt.

Ansonsten kann Alexa Fragen beantworten, den Wetterbericht ansagen oder etwa smarte Lampen mit der Stimme steuern. Alle Alexa-Skills können auch mit dem neuen Produkt genutzt werden. Anders als bei den Echo-Lautsprechern lauscht Dash Wand nicht. Das Mikrofon wird per Knopfdruck aktiviert, dann hört Alexa zu. Die Funktionsweise gleicht damit den Alexa-Funktionen auf den Fire-TV-Geräten, nur dass es hier keine Anzeige der Alexa-Informationen gibt.

Vorläufer ist drei Jahre alt

Amazons Dash Wand gibt es vorerst nur in den USA und kostet dort 20 US-Dollar. Rechnerisch erhalten Kunden das Produkt kostenlos - denn sobald der Nutzer das Gerät registriert und damit einen Einkauf durchführt, gibt es einen Gutschein in Höhe von 20 US-Dollar. Amazon hat noch keine Informationen dazu genannt, ob und wann Dash Wand nach Deutschland kommt.

Zumindest in den USA hatte Amazon vor drei Jahren schon einmal einen mit Dash Wand vergleichbaren Bestellknopf im Sortiment. Der nannte sich nur Dash und hatte ebenfalls ein Mikrofon und einen Barcodescanner, um darüber Artikel bei Amazon einkaufen zu können. Eine Alexa-Integration gab es noch nicht. Damals gab es Dash nur für Amazon-Fresh-Kunden, diese Beschränkung gibt es für die Neuvorstellung nicht.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBGRATISH10

Dwalinn 19. Jun 2017

Ich denke dabei eher auch an eine neue Version (daher mit Kabellosen laden). Man könnte...

Sinbad 16. Jun 2017

naja, Mund und Kinn sind ja dicht beieinander. Die Frau spricht halt in das Gerät, dann...

Peter Brülls 16. Jun 2017

001 ist nicht dreistellig 1,23 ist es jedoch schon.

Sinbad 16. Jun 2017

dann hast du wohl etwas überlesen ;-) Alle Details sind doch da.

sushbone 15. Jun 2017

Ich würd ihn als Prime-Nutzer jedenfalls kaufen.


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X - Test

Wir testen den Ryzen 9 3900X mit zwölf Kernen und den Ryzen 7 3700X mit acht Kernen. Beide passen in den Sockel AM4, nutzen DDR4-3200-Speicher und basieren auf der Zen-2-Architektur mit 7-nm-Fertigung.

AMD Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X - Test Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  2. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  3. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt

Raspberry Pi 4B im Test: Nummer 4 lebt!
Raspberry Pi 4B im Test
Nummer 4 lebt!

Das Raspberry Pi kann endlich zur Konkurrenz aufschließen, aber richtig glücklich werden wir mit dem neuen Modell des Bastelrechners trotz bemerkenswerter Merkmale nicht.
Ein Test von Alexander Merz

  1. Eben Upton Raspberry-Pi-Initiator spielt USB-C-Fehler herunter
  2. 52PI Ice Tower Turmkühler für Raspberry Pi 4B halbiert Temperatur
  3. Kickstarter Lyra ist ein Gameboy Advance mit integriertem Raspberry Pi

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /