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Das soziale Netzwerk der Zukunft: Wie Facebook, nur besser

Facebook ist mit Milliarden Mitgliedern das erfolgreichste zentrale Netzwerk. Freie Alternativen wie Diaspora haben trotz sicherer Ansätze und dezentraler Strukturen kaum eine Chance. Ein erfolgreiches Netzwerk sollte beide Ansätze miteinander verbinden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Diaspora ist mit 380.000 Mitgliedern das erfolgreichste dezentrale Netzwerk.
Diaspora ist mit 380.000 Mitgliedern das erfolgreichste dezentrale Netzwerk. (Bild: joindiaspora.com)

Diaspora, Status.net und FreedomBox. Noch nie gehört? Das sind sogenannte dezentrale soziale Netzwerke. Wie bei Facebook können sich Mitglieder miteinander verbinden und Nachrichten schreiben. Der Unterschied: Während Facebook wie eine Telefonzentrale zwischen den Mitgliedern vermittelt, bilden die Nutzer der dezentralen Netzwerke ein verteiltes System - jeder Nutzer kann einen eigenen Server betreiben. Das bietet zwar Sicherheit und Kontrolle über die eigenen Daten, macht aber das Finden von anderen Mitgliedern schwierig.

Ein Netzwerk, das erfolgreicher als alle anderen ist

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Darum sollte ein Netzwerk die Vorteile beider Ideen miteinander verbinden, glaubt Michael Seemann. Der Kulturwissenschaftler, der auch als Mspro im Netz bekannt ist, beschäftigt sich seit Jahren mit sozialen Netzwerken. Auf der diesjährigen Re:publica hat er seine Anforderungen an ein Netzwerk vorgestellt, das in der Lage sei, "alle anderen schlagen zu können".

Dazu brauche es "ein dezentrales Netzwerk, das einen zentralen Ansatz hat", sagte Seemann. Als Beispiel nannte er Whatsapp, das zwar Daten nicht öffentlich zugänglich macht. Aber hinter dem erfolgreichen Messenger stehe ein dezentrales Netzwerk - nämlich das Telefonbuch des Nutzers. Dadurch, dass Whatsapp die Daten scanne und zu einem Netzwerk zusammenführe, entstehe ein zentrales Netzwerk.

"Wir sind alle bei Facebook, weil wir alle bei Facebook sind"

So wie Facebook, das über die Graph Search, Freundeslisten und Gruppen die Informationen seiner Nutzer zusammenführt. Denn laut Seemann kann ein soziales Netzwerk "ohne anständige" Suchfunktion nicht erfolgreich sein. Der Netzwerkeffekt bleibe dann aus.

Seemann nennt das die soziale Gravitation. "Erfolgreiche Plattformen [...] haben den Effekt, eine soziale Gravitation auf alle Leute auszuüben und diese soziale Gravitation ist es, die für die Zukunft der Plattform entscheidend ist", so Seemann. Nutzer seien auf Facebook, weil alle Freunde auf Facebook sind. Ganz einfach.

Vor allem seit den Enthüllungen durch den US-Whistleblower Edward Snowden rücken der Datenschutz und damit dezentrale Lösungen wieder in den Vordergrund. Netzwerke wie Diaspora, Status.net und FreedomBox bieten einen Schutz der eigenen Daten - ohne zentrale Strukturen. Doch so gehe es eben nicht, so Seemann. Deshalb sei für ihn eine dezentrale Plattform mit einer zentralen Suche nach offenen Daten denkbar. Nur so könne das nächste Facebook aussehen, das "alle anderen schlagen" kann.



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nidi 09. Mai 2014

ich halte das auch für großes geschwafel, falsches und nichts neues. dito, es ist nicht...

saddy 09. Mai 2014

MOVIM.EU!!! Basiert auf XMPP, imho ein viel viel besserer Ansatz als bei Diaspora. Die...

smeexs 09. Mai 2014

wenn die nicht so einen dummen namen hätten , wären die schon viel erfolgreicher

matok 08. Mai 2014

Genau, das ist eben der Unterschied zwischen Worten und Taten. Bei...

Mike00798 08. Mai 2014

Schlechtes Beispiel - Spotify ist kostenlos, deswegen nutzen es die meisten, deswegen...


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