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Das Prunkstück des Franchises

Im August fand die Puppenarbeit mit Yoda statt, der von Frank Oz animiert und gesprochen wurde. Ende August war dann Alec Guinness im Studio – für seine wenigen Szenen als Macht-Geist von Obi-Wan Kenobi.

Die Dreharbeiten endeten am 24. September 1979. Größere Nachdrehs fanden Anfang 1980 statt. Zudem war ILM stark beansprucht, die Vielzahl von Effekten unter Dach und Fach zu bringen. Es waren diesmal weit mehr als beim ersten Teil.

Das Imperium schlägt zurück ist bis heute das Prunkstück des Franchises, möglicherweise gerade deshalb, weil der Film deutlich düsterer ausfällt als sein Vorgänger und zeigt, dass die Rebellen als Helden keineswegs automatisch triumphieren. In dieser Episode sind sie auf der Flucht – und erleiden auch Niederlagen.

Der Film endet zudem mit einem Cliffhanger: Han Solo wird an Kopfgeldjäger Boba Fett übergeben, die Rebellen müssen sich nach einem neuen Stützpunkt umsehen und Luke erfährt, dass Darth Vader sein Vater ist. Die Schlussstimmung ist bedrückend, aber nicht hoffnungslos – wichtig für das Publikum, immerhin musste es drei Jahre lang auf die Auflösung des Cliffhangers warten.

Der Film startete in den USA am 17. Mai 1980 in den Kinos, in Deutschland am 11. Dezember. Die Special Edition mit neuen Effekten kam am 21. Februar 1997 in die US- und am 10. April 1997 in die deutschen Lichtspielhäuser. 1984 kam der Film als VHS-Kassette in den Verleih, zu kaufen gab es ihn 1988. Die Fassung war damals FSK 6 und in der ohnehin eher harmlosen Folterszene von Han Solo durch den Droiden minimal gekürzt. Die DVD erschien am 17. Mai 2005, die erste Blu-ray folgte am 5. November 2015. Seit dem 30. April 2020 gibt es den Film erstmals als UHD.

Das Imperium schlug wahrlich zurück

Vielen gilt dieser Film noch immer als der Beste von allen – und das zurecht, da die Figurenkonstellation noch besser ist, die Dramatik noch stärker ausgereizt wird und ein konstantes Gefühl der Verfolgung herrscht. Das Imperium schlägt wahrlich zurück, und unsere Helden sind über die gesamte Laufzeit auf der Flucht.

George Lucas sah das anders. Bei einer Rede der Publicist's Guild im Jahr 2007(öffnet im neuen Fenster) , bei der Sid Ganis, der für Episode V der Publizist war, geehrt wurde, erklärte Lucas: "Sid ist der Grund, wieso der Film immer als bester von allen bezeichnet wird, während er tatsächlich der schlechteste ist."


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