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Hyperschallflugzeug XS-1: zehn Starts in zehn Tagen
Hyperschallflugzeug XS-1: zehn Starts in zehn Tagen (Bild: Darpa)

Darpa: Hyperschallflugzeug XS-1 soll 2018 starten

Hyperschallflugzeug XS-1: zehn Starts in zehn Tagen
Hyperschallflugzeug XS-1: zehn Starts in zehn Tagen (Bild: Darpa)

In drei Jahren soll es abheben: Die Darpa hat weitere Finanzmittel für die Entwicklung des XS-1 bereitgestellt. Das unbemannte Hyperschallflugzeug soll Satelliten ins All transportieren. Drei Konzepte sind in Arbeit.

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Einen Satelliten ins All bringen und dann schnell wieder bereit sein für den nächsten Start: Das soll das Experimental Spaceplane (XS-1) ermöglichen. Drei Konsortien arbeiten an diesem Projekt der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa). Die Forschungsagentur hat ihnen gerade neue Mittel für die Entwicklung zur Verfügung gestellt.

XS-1 ist ein unbemanntes Flugzeug, das die erste Stufe des Transportsystems darstellt: Es wird mit einer Rakete huckepack starten - unklar ist, ob senkrecht von einer Startrampe oder wie ein Flugzeug von einer Startbahn aus. Mit Hyperschallgeschwindigkeit (Mach 10) soll es bis unterhalb des Orbits aufsteigen.

Eine Rakete bringt den Satelliten in den Orbit

Dort wird die Rakete ausgeklinkt und gezündet. Sie bringt den Satelliten dann in eine niedrige Erdumlaufbahn (Low Earth Orbit, Leo). Währenddessen kehrt das XS-1 dann zur Erde zurück und landet wie ein Flugzeug.

  • Drei Unternehmen arbeiten an XS-1: Northrop Grumman, ... (Bild: Northrop Grumman)
  • ... Boeing...   (Bild: Boeing)
  • ... und Masten Space Science Systems. (Bild: Masten)
Drei Unternehmen arbeiten an XS-1: Northrop Grumman, ... (Bild: Northrop Grumman)

XS-1 soll ein Raumfahrzeug mit einem Gewicht von 1,3 Tonnen bis 2,3 Tonnen ins All befördern. Nach der Landung soll es innerhalb von 24 Stunden wieder startbereit sein. Zehn Starts in zehn Tagen ist das Ziel der Darpa. Schnelligkeit ist aber nicht die einzige Vorgabe: XS-1 soll Satelliten deutlich günstiger in den Orbit transportieren als heute die Raketen. Fünf Millionen US-Dollar soll ein Satellitenstart kosten - das ist etwa ein Zehntel des heutigen Preises.

Drei Konsortien arbeiten an XS-1

Drei Unternehmen entwickeln Konzepte für XS-1: Boeing, Northrop Grumman und Masten Space Science Systems. Jedes der drei arbeitet wiederum mit Partnern aus der Branche zusammen: Boeing kooperiert mit Blue Origin, dem Raumfahrtunternehmen von Amazon-Gründer Jeff Bezos, Masten mit XCOR Aerospace. Northrop Grumman hat zwei Partner: Virgin Galactic und Scaled Composites.

Scaled Composites arbeitet derzeit an einem ähnlichen Projekt: Es baut den Stratolaunch Carrier. Das ist ebenfalls ein Transportflugzeug, das Raketen in eine bestimmte Höhe bringt und dort ausklinkt. Es ist allerdings deutlich langsamer als XS-1, aber dafür größer: Der Stratolaunch Carrier wird größer als alle bisher gebauten Flugzeuge.

Projektstart war 2013

Knapp 20 Millionen US-Dollar stellt die Darpa für die zweite Entwicklungsphase bereit. Jedes der drei Konsortien erhält rund 6,5 Millionen US-Dollar. Im vergangenen Jahr hatten Boeing und Grumman für die erste Phase je vier Millionen US-Dollar erhalten, Masten bekam drei Millionen US-Dollar. Start für das Projekt war im Jahr 2013.

Bis 2016 haben die drei Unternehmen Zeit, ein finales Design zu entwickeln. Nach den Vorstellungen der Darpa soll XS-1 den Erstflug 2018 absolvieren.


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ichbinsmalwieder 17. Aug 2015

Natürlich ;-) Nicht dass Interkontinentalraketen was lustiges wären, aber mit dem...



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