Darpa: Helmkamera für verschiedene optische Spektren

Die Defense Advanced Research Project Agency (Darpa) will eine Kamera entwickeln lassen, die nicht nur bei sichtbarem Licht Bilder aufnimmt. Die Kamera soll als Helmkamera zum Einsatz kommen.

US-Soldaten tragen heute bereits Helmkameras. Diese sind aber auf normale Sichtverhältnisse angewiesen. Sie sollen Bilder nicht nur im sichtbaren Licht, sondern auch im Infrarot- und im nahen Infrarotspektrum aufnehmen. Die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums hat das Programm Pixel Network for Dynamic Visualization(öffnet im neuen Fenster) (Pixnet) initiiert, in dessen Rahmen eine neue Kamera entwickelt werden soll.
Die Kamera soll die Bilder drahtlos auf ein mobiles Android-Gerät übertragen. Dort sollen die Bilder aus den verschiedenen Spektren zusammengefügt und zudem anderen Nutzern zugänglich gemacht werden. Die Entwickler sollen die entsprechenden Apps dafür liefern. Weitere Anforderungen sind, dass die Kamera klein und leicht sein soll, dass sie möglichst wenig Leistung aufnimmt sowie ein niedriger Preis.
"Bestehende Sensortechnologien sind ein guter Ausgangspunkt" , sagt Nibir Dhar, als Programmmanager für Pixnet zuständig(öffnet im neuen Fenster) . Das neue Projekt erfordere aber, Neuentwicklungen für maximale Sichtbarkeit zu kombinieren, bei Tag und Nacht. "Was wir brauchen, sind Durchbrüche beim Design der Blende, der Anordnung der Sensoren, bei der Elektronik, dem Gehäuse und der Materialkunde."