Abo
  • Services:
Anzeige
Screenshot der Seite "The Real Deal"
Screenshot der Seite "The Real Deal" (Bild: Patrick Beuth/Zeit Online)

Militär, Polizei und Geheimdienste bieten oft am meisten für Exploits

Verdienen wollen die vier nach eigenen Angaben lediglich an der Provision in Höhe von drei Prozent des Verkaufspreises beziehungsweise 0,02 Bitcoins (derzeit entspricht das rund 4,5 US-Dollar) für jede erfolgreiche Transaktion sowie der Registrierungsgebühr für Verkäufer in Höhe von 0,25 Bitcoins (nach heutigem Stand etwa 55 US-Dollar).

Ob The Real Deal wirklich eine Schwarzmarktlücke füllt, ist fraglich. Bisher hatten ernstzunehmende Käufer und Verkäufer insbesondere von Zero-Day-Exploits keine Probleme, zueinander zu finden. Es gibt Zwischenhändler, die zwischen den Entdeckern der Angriffsmethoden und Interessenten vermitteln.

Anzeige

Für Geheimdienste zu fragwürdig

Insbesondere Polizei, Militär und Geheimdienste gehören zu den Kunden. Sie verwenden die Methoden zur Überwachung, nehmen sie aber auch gezielt vom Markt, um die eigenen Systeme davor zu schützen. Manche Unternehmen wenden sich von selbst an die eigene Regierung, wenn sie eine Schwachstelle in ihren Produkten finden. Damit geben sie ihr einen Vorsprung, um die Lücke zu stopfen, bevor sie bekannt wird - oder um sie aktiv für einen Angriff auszunutzen.

Staatlichen Stellen dürfte The Real Deal jedenfalls zu unsicher sein. Weil das Angebot aus Exploits, Waffen und Drogen nicht gerade seriös wirkt. Weil auch das Multisignatur-Verfahren nicht garantiert, dass nicht irgendwer den ganzen Laden beziehungsweise dessen Nutzer abzockt und ausnimmt. Und weil alle Seiten anonym bleiben. Auch Geheimdienste werden wissen wollen, wem sie Informationen über eine vermeintlich unbekannte Sicherheitslücke abkaufen. Bleiben als mögliche Kunden wohl nur Kriminelle, die keinen Zugang zu zuverlässigen Zwischenhändlern haben. Roger Dingledine wird nicht begeistert sein, dass sein Tor-Netzwerk nun auch für so ein Angebot verwendet wird.

 Darknet: Ein Schwarzmarkt für Sicherheitslücken

eye home zur Startseite
Icahc 23. Apr 2015

Das würde mich wohl am meisten vom Kauf abschrecken. Man weiß ja nie was einem da...

deadeye 22. Apr 2015

Bleiben laut deiner Aussage immer noch 1%. Wo ist eigentlich die Quelle, die deine...

munk86 22. Apr 2015

ignoranz... hacker hat viele definitionen, manche positiv, manche nicht...

AlphaStatus 22. Apr 2015

Ja, wenn es absolut ordentlich gemacht wird bringt es noch was. Silkroad wurde damals...

honk 22. Apr 2015

Wofür wurde TOR den gemacht? Als Honypot für die NSA oder zum Porn gucken für 16 jährige...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. thyssenkrupp AG, Essen
  2. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  3. Ratbacher GmbH, Stuttgart
  4. saracus consulting GmbH, Münster, Baden-Dätwill (Schweiz)


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 35,00€ (nur für Prime-Mitglieder)

Folgen Sie uns
       


  1. Amazon Channels

    Prime Video erhält Pay-TV-Plattform mit Live-Fernsehen

  2. Bayerischer Rundfunk

    Fernsehsender wollen über 5G ausstrahlen

  3. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  4. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  5. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  6. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  7. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  8. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen

  9. Cray

    Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

  10. Streaming

    Sky geht gegen Stream4u.tv und Hardwareanbieter vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  2. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  3. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

  1. Re: Hmmm, kommt dann Methadon für alle?

    Garius | 01:39

  2. Re: Fußball!

    Garius | 01:32

  3. Re: Relevanz

    Spawn182 | 01:31

  4. Re: Die Bandbreite ist eine Sache, die Latenz...

    GenXRoad | 01:08

  5. Re: Aha..

    Garius | 01:04


  1. 00:01

  2. 18:45

  3. 16:35

  4. 16:20

  5. 16:00

  6. 15:37

  7. 15:01

  8. 13:34


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel