Abo
  • Services:

Militär, Polizei und Geheimdienste bieten oft am meisten für Exploits

Verdienen wollen die vier nach eigenen Angaben lediglich an der Provision in Höhe von drei Prozent des Verkaufspreises beziehungsweise 0,02 Bitcoins (derzeit entspricht das rund 4,5 US-Dollar) für jede erfolgreiche Transaktion sowie der Registrierungsgebühr für Verkäufer in Höhe von 0,25 Bitcoins (nach heutigem Stand etwa 55 US-Dollar).

Stellenmarkt
  1. 10X Innovation GmbH & Co. KG, Berlin
  2. Derby Cycle Werke GmbH, Cloppenburg

Ob The Real Deal wirklich eine Schwarzmarktlücke füllt, ist fraglich. Bisher hatten ernstzunehmende Käufer und Verkäufer insbesondere von Zero-Day-Exploits keine Probleme, zueinander zu finden. Es gibt Zwischenhändler, die zwischen den Entdeckern der Angriffsmethoden und Interessenten vermitteln.

Für Geheimdienste zu fragwürdig

Insbesondere Polizei, Militär und Geheimdienste gehören zu den Kunden. Sie verwenden die Methoden zur Überwachung, nehmen sie aber auch gezielt vom Markt, um die eigenen Systeme davor zu schützen. Manche Unternehmen wenden sich von selbst an die eigene Regierung, wenn sie eine Schwachstelle in ihren Produkten finden. Damit geben sie ihr einen Vorsprung, um die Lücke zu stopfen, bevor sie bekannt wird - oder um sie aktiv für einen Angriff auszunutzen.

Staatlichen Stellen dürfte The Real Deal jedenfalls zu unsicher sein. Weil das Angebot aus Exploits, Waffen und Drogen nicht gerade seriös wirkt. Weil auch das Multisignatur-Verfahren nicht garantiert, dass nicht irgendwer den ganzen Laden beziehungsweise dessen Nutzer abzockt und ausnimmt. Und weil alle Seiten anonym bleiben. Auch Geheimdienste werden wissen wollen, wem sie Informationen über eine vermeintlich unbekannte Sicherheitslücke abkaufen. Bleiben als mögliche Kunden wohl nur Kriminelle, die keinen Zugang zu zuverlässigen Zwischenhändlern haben. Roger Dingledine wird nicht begeistert sein, dass sein Tor-Netzwerk nun auch für so ein Angebot verwendet wird.

 Darknet: Ein Schwarzmarkt für Sicherheitslücken
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

Icahc 23. Apr 2015

Das würde mich wohl am meisten vom Kauf abschrecken. Man weiß ja nie was einem da...

deadeye 22. Apr 2015

Bleiben laut deiner Aussage immer noch 1%. Wo ist eigentlich die Quelle, die deine...

munk86 22. Apr 2015

ignoranz... hacker hat viele definitionen, manche positiv, manche nicht...

AlphaStatus 22. Apr 2015

Ja, wenn es absolut ordentlich gemacht wird bringt es noch was. Silkroad wurde damals...

honk 22. Apr 2015

Wofür wurde TOR den gemacht? Als Honypot für die NSA oder zum Porn gucken für 16 jährige...


Folgen Sie uns
       


Apple Watch 4 - Fazit

Die neue Apple Watch bleibt für uns das Maß aller Smartwatch-Dinge.

Apple Watch 4 - Fazit Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

    •  /