Abo
  • Services:

Dark Souls 3 angespielt: Miyazakis tödliches Abschlusskonzert

Dark Souls 3 ist schneller, schwerer und anspruchsvoller als die Vorgänger - und dennoch bleibt vieles beim Alten. Golem.de hat das Action-Rollenspiel ausführlich angespielt und sich mit Serienschöpfer Hidetaka Miyazaki unterhalten.

Artikel von Benedikt Plass-Fleßenkämper und Olaf Bleich veröffentlicht am
Artwork von Dark Souls 3
Artwork von Dark Souls 3 (Bild: From Software)

Kaum sind wir fünf Minuten in der finsteren Welt von Lothric, stellt sich uns bereits der erste Boss-Gegner in den Weg: Iudex Gundyr, der Wächter des Stadttors, überragt unseren Assassinen um drei Köpfe und schwingt eine gewaltige Streitaxt. Wir weichen den Hieben des Kontrahenten flink aus und setzen selbst erste Wirkungstreffer.

Inhalt:
  1. Dark Souls 3 angespielt: Miyazakis tödliches Abschlusskonzert
  2. Mittelalter-Abenteuer mit Déjà-vu-Effekt

Doch die Sicherheit ist trügerisch: Plötzlich mutiert der Riese, und sein Arm verwandelt sich in eine schlangenähnliche Monstrosität, die unseren Helden verschlingt und in hohem Bogen ausspuckt. Das ist allerdings nur der erste von vielen Bildschirmtoden, die wir beim Probespiel-Termin in Hamburg in vier Stunden mit Dark Souls 3 sterben werden.

Nachdem Hidetaka Miyazaki für Dark Souls 2 nur als Berater für seine Kollegen vom japanischen Entwickler From Software tätig war, übernimmt der Serienschöpfer im dritten Teil wieder die Leitung des Projekts. Gut so: Miyazakis Handschrift ist unverkennbar und geht einher mit einigen Gameplay-Veränderungen, die gerade Fans der frühen Souls-Teile erfreuen dürften.

  • Hidetaka Miyazaki leitet die Entwicklung von Dark Souls 3. Beim Vorgänger war er als Berater tätig. (Bild: Medienagentur plassma / Olaf Bleich)
  • Auf den hohen Mauern von Lothric treffen Spieler auf Wachleute und deformierte Bewohner der Stadt. (Bild: Medienagentur plassma / Olaf Bleich)
  • Das Inventar- und Charaktersystem hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht weiterentwickelt. (Bild: Medienagentur plassma / Olaf Bleich)
  • Die Innenräume sind auch in Dark Souls 3 gewohnt dunkel. Feinde attackieren hier immer wieder aus Verstecken heraus. (Bild: Medienagentur plassma / Olaf Bleich)
  • Imposanter Auftakt: Der erste Boss mutiert nach wenigen Sekunden zur Schlangenbestie mit großem Appetit. (Bild: Medienagentur plassma / Olaf Bleich)
  • Die Kämpfe spielen sich schneller als im Vorgänger ab, aber man kann verlorene Lebensenergie nicht zurückerobern. (Bild: Medienagentur plassma / Olaf Bleich)
  • Feuerbomben und Wurfmesser dienen in Dark Souls 3 als nützliche Zweitwaffen. (Bild: Medienagentur plassma / Olaf Bleich)
  • Vorsicht vor dem Absturz: Auf engen Bergpässen sollte man hektisches Ausweichen tunlichst vermeiden. (Bild: Medienagentur plassma / Olaf Bleich)
Hidetaka Miyazaki leitet die Entwicklung von Dark Souls 3. Beim Vorgänger war er als Berater tätig. (Bild: Medienagentur plassma / Olaf Bleich)

Doch der Reihe nach. Zunächst bestätigt sich in der Anspiel-Session unser Ersteindruck von der Gamescom 2015: Dark Souls 3 spielt sich schneller als sein direkter Vorgänger. Es geht zwar längst nicht so gnadenlos in die Offensive wie Bloodborne, gewährt Spielern jedoch spürbar mehr Freiheiten als Dark Souls 2. Die Steuerung ist direkter, Ausweichbewegungen gewinnen an Bedeutung.

Stellenmarkt
  1. Holl Flachdachbau GmbH & Co. KG Isolierungen, Fellbach bei Stuttgart
  2. Controlware GmbH, Ingolstadt

Darüber hinaus besitzen Waffen nun eigene Skills. Diese Spezialmanöver müssen wir selbst herausfinden, sie werden dann aber zu wichtigen Werkzeugen im Kampf gegen Ritter, Monster und andere Unholde. Der Standard-Schild etwa verfügt über die gestärkte "Parry"-Fähigkeit: Im richtigen Moment eingesetzt, blocken wir den feindlichen Angriff und betäuben den Widersacher für Sekundenbruchteile. Andere Waffen haben weitaus effektvollere Attacken und schleudern Gegner in die Luft oder erledigen sie mit nur einem Treffer.

"Wir wollten den Waffen mehr Bedeutung beimessen. Dadurch sollen Spieler ihre Ausrüstung an ihren Spielstil anpassen können", erklärt Hidetaka Miyazaki im Gespräch mit Golem.de. "Damit das Spiel aber nicht zu leicht wird, haben wir den Schwierigkeitsgrad im Zuge der Implementierung der Skills ebenfalls angezogen." From Software quält und motiviert Dark-Souls-Spieler also weiterhin.

Um die richtige Balance zwischen Frust und Lust zu finden, lädt das Entwicklerteam regelmäßig Tester in seine Tokioter Büros ein, betont Miyazaki. "Wann immer wir bestimmte Meilensteine in der Entwicklung erreicht haben, prüfen wir gewissenhaft unsere Spielbalance mit Unterstützung der Community."

Mittelalter-Abenteuer mit Déjà-vu-Effekt 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 28.09.)
  2. 12,99€
  3. 16,82€
  4. 14,99€

Unix_Linux 07. Mär 2016

Wie du es sagst gute Spiele aber nichts herausragendes. Und Schwierigkeitsgrad fand ich...

Borat 07. Mär 2016

Ich habe den Boss immer ausversehen getötet bevor ich den Schwanz abgeschlagen hab :D

Xander 04. Mär 2016

Ich bin auch schon gespannt auf Dark Souls 3, aber für alle die mal was neues wollen...

eXXogene 02. Mär 2016

Wird es aber nicht weil Bloodborne ein Sony Spiel ist.


Folgen Sie uns
       


i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch)

Der nächste Schritt steht an: Der französische Verkehrsbetrieb plant einen Test mit einem autonom fahenden Bus. Er soll Anfang 2020 in einer französischen Großstadt im normalen Verkehr fahren.

i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch) Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /