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Dark Matter - Der Zeitenläufer: Jetzt sei doch mal zufrieden!

Dark Matters Multiversen stehen für den unerfüllbaren Wunsch nach dem perfekten Leben. Staffel 2 verfranst sich hier und wirkt wie Standard-Sci-Fi – wären da nicht Joel Edgerton und Jennifer Connelly.
/ Peter Osteried
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Joel Edgerton und Jennifer Connelly spielen die Hauptrollen. (Bild: Apple TV)
Joel Edgerton und Jennifer Connelly spielen die Hauptrollen. Bild: Apple TV
Inhalt
  1. Dark Matter - Der Zeitenläufer: Jetzt sei doch mal zufrieden!
  2. Einige großartige Momente gibt es doch

Vor zwei Jahren entwickelte sich die auf dem Roman von Blake Crouch basierende Serie Dark Matter – Der Zeitenläufer zu einem Erfolg bei Apple TV. Seit heute (28. August; wöchentlich eine neue Folge) gibt es die Fortsetzung, die man gar nicht erwartet hatte. Denn die erste Staffel adaptierte den kompletten Roman, für Staffel 2 gibt es also keine Vorlage. Blake Crouch(öffnet im neuen Fenster), der als Showrunner und Autor die Serie leitet, nutzte jedoch die Gelegenheit, die Geschichte fortzuführen.

Wir erinnern uns: In der ersten Staffel reist Jason Dessen (Joel Edgerton) durch verschiedene alternative Universen und sucht den Weg nach Hause. Er trifft dabei auf Welten, die gänzlich anders sind als seine, aber auch solche, die fast schon frustrierend ähnlich sind. Er hofft, dass er nun zu Hause ist – nur um dann enttäuscht zu werden.

Zerfasert

Auf einer Stufe mit Apples Sci-Fi-Meisterwerken wie Pluribus und Severance ist Dark Matter – Der Zeitenläufer nicht.

Die Serie ist solide, was eigentlich gut ist, nur wirkt sie im Vergleich zu den weit größeren Apple-Formaten dann doch irgendwie klein. Und das, obwohl es in der zweiten Staffel tolle Momente gibt. Crouchs Ambition war offenbar größer als das, was letztlich auf der Mattscheibe landete.

In der ersten Staffel wurde Jason Dessen von einem bösen Doppelgänger entführt, der seinen Platz in der Familie einnahm. Am Ende fand Jason zu seiner Frau Daniela (Jennifer Connelly) und seinem Sohn Charlie (Oakes Fegley) zurück. Sie flohen aus ihrer Realität, um den vielen verschiedenen Versionen des bösen Jason zu entkommen.

Die zweite Staffel greift das auf, wobei Blake Crouch versucht, das persönliche Drama, das vor allem die erste Staffel ausmachte, mit einer größeren Geschichte über die Reisen durchs Multiversum zu kombinieren.

Darauf hätte man aufbauen können. Die Serie versucht aber auch, den in der ersten Staffel gezeigten Nebenfiguren gerecht zu werden. Die von Jimmi Simpson und Alice Braga gespielten Figuren Ryan und Amanda hatten Jason geholfen. Nun sitzen aber auch sie in einer falschen Realität und suchen die richtige, was sie durch apokalyptische Versionen von Chicago bringt.

Zudem hat man noch den Tech-Milliardär Leighton Vance, der mitverantwortlich für die Entwicklung von Multiversum-Reisen war. Er wiederum sucht andere Versionen seines Selbst, um die beste Technologie aller Welten zu vereinen. Und dann gibt es noch eine Ermittlung wegen der Ereignisse der vergangenen Staffel.


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