Daredevil: Wie Disney offenbar mit einer miesen Tour Geld spart
Steven S. DeKnight, der Showrunner der ersten Staffel von Daredevil, die bei Netflix lief, hat sich angesichts der kommenden Serie Daredevil: Born Again via X kritisch über Disney geäußert(öffnet im neuen Fenster) : "Das ist eine alte Disney-Masche. Sie verpassen einer Serie einen leicht anderen Namen, um so die Verträge mit allen Beteiligten – von den Schöpfern bis zu den Handwerkern, die an den Sets arbeiten – wieder auf den Status der ersten Staffel zurückzusetzen."
Er werde keinen Penny von Daredevil: Born Again sehen, "weil sie das Born Again hinzugefügt haben und damit behaupten können, es sei eine komplett andere Show. Mit den gleichen Hauptdarstellern, die ich sehr liebe!"
In der neuen Serie werden wie in der ursprünglichen Charlie Cox, Vincent D'Onofrio und Jon Bernthal als Daredevil, Kingpin und Punisher mitspielen. "Um es klar zu sagen: Ich freue mich, Charlie Cox und den unglaublichen Vincent D'Onofrio wieder in ihren ikonischen Rollen zu sehen. Aber zu behaupten, dies sei ein kompletter Reboot, damit man die Kreativen der Original-Show nicht bezahlen muss, ist eine kreative Form des Beschisses, um es freundlich auszudrücken" , so DeKnight.
Dass DeKnight sich auf X dazu äußerte, kam daher, weil ein Mitglied der Crew geschrieben hatte, dass alle Benefits, die mit einer vierten Staffel gekommen wären, obsolet seien, weil er vertraglich wieder bei Staffel 1 anfange – obwohl er seit der ersten Folge von Daredevil bei Netflix dabei sei.
Daredevil: Born Again soll mit 18 Folgen 2024 bei Disney+ laufen. Zurzeit ruhen wegen des Streiks der Autoren und Schauspieler die Dreharbeiten.
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