Abo
  • Services:

Montage ohne Bohren - theoretisch

Um das elektronische Schloss auf der Innenseite der Tür zu befestigen, müssen im Idealfall keine neuen Löcher gebohrt werden - die Halteplatte des Danalocks hat ein Lochmuster, das sich an die bereits bestehenden Löcher anpasst, beispielsweise an die der Schelle um den Zylinder. Schwieriger wird die Montage bei Türen, denen so etwas fehlt, etwa manche Altbautüren. Dann muss der Nutzer möglicherweise doch zum Bohrer greifen. Andere Smartlocks bieten hier einfachere Lösungen, wie etwa das kürzlich vorgestellte Schloss Noki, das allerdings erst noch über Crowdfunding finanziert werden muss. Tatsächlich ist die Auswahl an Smartlocks in Deutschland noch nicht groß.

  • Das Smartlock Danalock lässt sich mit einem Smartphone öffnen und schließen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartlock soll sich auf handelsübliche Türen montieren lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Motor befindet sich an der Innenseite der Tür und ist von außen nicht sichtbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Danalock wird komplett mit einem neuen Zylinder eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dem Schloss liegen fünf Schlüssel bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Danalock ist weiterhin auch mit einem normalen Schlüssel aufschließbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Grüne Lichter zeigen an, dass das Danalock gerade das Türschloss öffnet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Leuchtet das Danalock rot, schließt es gerade die Tür. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Danalock kostet in Deutschland ab 230 Euro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Smartlock soll sich auf handelsübliche Türen montieren lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Bechtle Onsite Services GmbH, Weissach
  2. ElringKlinger AG, Dettingen an der Erms

Generell ist die Installation eines Smartlocks eher bei Türen sinnvoll, die über ein einziges Schloss verfügen - das Danalock ist dabei keine Ausnahme. Türen mit einem zusätzlich von außen abschließbaren Riegel oder Altbautüren mit einem Stangenschloss und einem separaten Schließer profitieren von dem Mechanismus weniger, da der Nutzer eines der beiden Schlösser immer noch mit einem Schlüssel aufschließen müsste. Alternativ könnte man zwar auch zwei Smartlocks installieren und beide über die App steuern; das wäre jedoch deutlich kostspieliger.

Angetrieben wird das Schloss von vier Batterien des Typs CR123A. Diese sind nicht ohne weiteres im Supermarkt an der Ecke erhältlich und sollen zwei Jahre lang halten. Geht die Leistung der Batterien zur Neige, warnt das Danalock den Nutzer mit einem Signal. Die Drehgeschwindigkeit des Smartlocks kann in den Einstellungen in der App verändert werden. Generell gilt: Je langsamer sich das Schloss dreht, desto mehr Kraft kann es auf den Schließmechanismus ausüben. Dies ist insbesondere bei der Falle der Tür wichtig, die das Danalock eine frei wählbare Zeit offen halten kann, damit sich die Tür überhaupt öffnet. Nach Ablauf der Zeit schnappt die Falle wieder in ihre Ausgangsposition zurück, und die Tür kann wieder ins Schloss fallen.

Schnellste Öffnung in elf Sekunden

Die Übertragung des Signals vom Smartphone an das Schloss dauert zwischen zwei und fünf Sekunden - unserem Eindruck nach brauchen Android-Geräte etwas länger als iPhones. Bei der schnellsten Motorgeschwindigkeit benötigt das Danalock mit einem iPhone 5S mindestens elf Sekunden für eine komplette Öffnung oder Verriegelung, ab dem Moment, an dem wir das Signal zum Aufschließen geben. Dies hört sich nach viel an, nimmt aber lediglich vergleichbar viel Zeit in Anspruch wie das Hervorholen eines echten Schlüssels mit anschließendem Aufschließen.

Ist das Smartlock installiert, kann die Einrichtung von Benutzern beginnen. Dies erfolgt am einfachsten mit dem Assistenten, der über die mobilen Danalock-Apps für Android und iOS verfügbar ist. Eine App für Windows Phone gibt es noch nicht.

 Danalock im Test: Das Smartphone öffnet Tür und TorEinfache Installation per Assistent 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. 39,99€
  3. (-75%) 14,99€
  4. (-50%) 29,99€

Schloss-Expert 18. Jan 2018

Da es ähnliche Produkte im Internet bereits ab 50¤ gibt, verzeichnete unser...

StephanD 12. Mär 2017

Bei Danalock gibt es weder eine Begrenzung der Nutzer noch eine der Schlösser. Es lassen...

Train24 01. Jun 2016

Ich denke, dass das überhaupt nicht klappt. Ich stimme der Forengemeinde zu. Wie können...

RobFabianB 12. Nov 2015

Befasse mich auch schon etwas länger mit dem Thema, konnte mich bis jetzt aber noch nicht...

Horst Schlämmer 15. Mai 2015

Gibt es keine Möglichkeit, die Software lokal bei sich laufen zu lassen? Die Smartphone...


Folgen Sie uns
       


Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test

Wir haben vier komplett kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel getestet. Mit dabei sind Apples Airpods, Boses Soundsport Free, Ankers Zolo Liberty Plus sowie Googles Pixel Buds. Dabei bewerteten wir die Klangqualität, den Tragekomfort und die Akkulaufzeit sowie den allgemeinen Umgang mit den Stöpseln.

Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test Video aufrufen
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

Ryzen 7 2700X im Test: AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel
Ryzen 7 2700X im Test
AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel

Der neue Ryzen 7 2700X gehört zu den schnellsten CPUs für 300 Euro. In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs
  2. AMD-Prozessor Ryzen-Topmodell 7 2700X kostet 320 Euro
  3. Spectre v2 AMD und Microsoft patchen CPUs bis zurück zum Bulldozer

Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


      •  /