Daimler: Überlebt der E-Smart den Spardruck?

Der neue Daimler-Chef Ola Källenius will einem Bericht des Handelsblatts zufolge noch 2019 entscheiden, ob der Smart weitergebaut oder eingestellt wird. Smart-Chefin Katrin Adt soll derweil nach einem Partner in China suchen, um die Kosten des Kleinstfahrzeugs senken zu können.
Das Handelsblatt berichtet(öffnet im neuen Fenster) , dass der Smart seit zwei Jahrzehnten Verluste einfährt, was nun geändert werden soll. Hintergrund ist die Gewinnentwicklung von Daimler. Der Konzerngewinn ging im vergangenen Jahr um 30 Prozent zurück, was nun große Sparbemühungen verursacht.
Dabei hatte der alte Daimler-Chef Dieter Zetsche mit dem Kleinen Großes vor. So sollte es die erste Fahrzeugreihe von Daimler werden, die nur noch mit Elektroantrieb angeboten wird. Der letzte Smart mit Verbrennungsmotor soll zur Jahresmitte 2019 gebaut werden. Bestellt werden kann er deshalb nur noch bis Ende März 2019. Danach gibt es nur noch E-Smarts, die allerdings angesichts der Fahrzeuggröße und Leistung mit 22.000 Euro recht teuer sind.

Nach dem Bericht des Handelsblatts will Daimler deshalb eine Kooperation mit dem langjährigen chinesischen Partner BAIC aushandeln. Auch mit dem chinesischen Hersteller Geely soll es Gespräche geben. Derzeit wird der Zweisitzer im französischen Hambach gefertigt. Wie es mit dem Smart Forfour weitergeht, sei ebenfalls nicht klar. Er wird in Kooperation mit Renault gebaut.