• IT-Karriere:
  • Services:

DAB+: Deutschlandradio beginnt die UKW-Abschaltung

In zwei kleinen Sendegebieten beendet Deutschlandradio die analoge Ausstrahlung mit UKW. Das soll ein entscheidender Schritt in Richtung rein digitaler Radioverbreitung mit DAB+ sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Deutschlandradio-Funkhaus in Berlin
Das Deutschlandradio-Funkhaus in Berlin (Bild: Deutschlandradio - Markus Bollen)

Im Herbst 2018 wird Deutschlandradio als erste öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in Deutschland in zwei kleinen UKW-Verbreitungsgebieten vollständig auf DAB+ umstellen. Das gab das Medienunternehmen am 26. September 2018 bekannt. "Die Umstellung markiert für Deutschlandradio einen entscheidenden Schritt in Richtung rein digitaler Radioverbreitung", erklärte der Sender.

Stellenmarkt
  1. CARL BECHEM GMBH, Hagen
  2. ZIEHL-ABEGG SE, Künzelsau

"Mittelfristig plant Deutschlandradio den vollständigen Umstieg von UKW auf DAB+. Ab dem Jahr 2021 soll dafür sukzessive die terrestrische Simulcast-Ausstrahlung reduziert und weitere UKW-Sender außer Betrieb genommen werden", sagte Deutschlandradio-Sprecher Tobias Franke-Polz Golem.de auf Anfrage.

Als weltweit zweites Land nach Norwegen will die Schweiz die analoge Verbreitung der Radioprogramme in den kommenden Jahren einstellen. Das gab das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) im April 2018 bekannt. Der Beginn der eigentlichen UKW-Abschaltphase ist im Jahr 2019.

Insellösung

In Deutschland werden auf Helgoland (ab 28. September) und in der Region Mittenwald, Krün und Wallgau im bayrischen oberen Isartal (ab 5. Oktober) die Programme Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova über Antenne im bundesweiten DAB+Multiplex im Kanal 5C empfangbar sein. Nach einem einmonatigen Simulcastbetrieb wird anschließend in den beiden Modellregionen die parallele analoge UKW-Ausstrahlung der bisherigen zwei Deutschlandradio-Programme eingestellt. Unklar ist noch, ob die Frequenzen von den Landesmedienanstalten neu ausgeschrieben werden.

Laut dem Radio-Digitalisierungsbericht steht bereits in 17 Prozent der Haushalte ein DAB+-Gerät, was einem Anstieg um 1,9 Prozentpunkte im Vorjahresvergleich entspricht. Absolut betrachtet nahm die Zahl der Haushalte mit einem DAB+-Empfänger damit um eine Million auf rund sieben Millionen zu. Die Zahl der DAB+-Hörer wuchs um knapp 1,8 Millionen auf aktuell 12,7 Millionen. Derzeit befinden sich dem Bericht zufolge 11,835 Millionen DAB+ Geräte auf dem Markt. Bei der Zunahme entfallen rund 1,2 Millionen Geräte auf Wohnungen und 700.000 auf Kraftfahrzeuge. Gegenwärtig werden 40 Prozent der Neuwagen mit DAB+ ausgestattet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,49€
  2. (u. a. Anno 2205 Ultimate Edition für 11,99€, Rayman Legends für 4,99€, The Crew 2 - Gold...
  3. 26,99€

M.P. 27. Sep 2018

Ein regelkonformer Transmitter hat eine so geringe Sendeleistung (50 Nanowatt ERP), dass...

whitbread 27. Sep 2018

Das ist auch im Stadtgebiet Bremen so - kein stabiler Empfang möglich - Gerät...

Spaghetticode 27. Sep 2018

In Großbritannien und Tschechien gibt's noch MW-Sender, die man nicht über UKW empfangen...

Carl Weathers 27. Sep 2018

Smartphone und Dab Plus: Man hätte erzwingen können, dass ein Telefon mit UKW ab Jahr X...

Spaghetticode 27. Sep 2018

Richtig man müsste eigentlich fragen: Wie viele Prozent der Radiominuten werden...


Folgen Sie uns
       


Xbox Series X und S - Fazit

Im Video zum Test der Xbox Series X und S zeigt Golem.de die Hardware und das Dashboard der Konsolen von Microsoft.

Xbox Series X und S - Fazit Video aufrufen
    •  /