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D3700, D3600, P3520 und DCP3320: Intels erste SSDs mit 3D-Flash sind da

Speicherschichten für Server: Intel hat neue Enterprise-SSDs vorgestellt, die 3D-Flash-Speicher statt planaren NAND verwenden. Vorerst werden die Modelle aber nur mit 2-Bits- statt 3-Bits-Zellen ausgeliefert.

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Intels DC P3320 als PCIe-Steckkarte
Intels DC P3320 als PCIe-Steckkarte (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Intel hat neue Enterprise-SSDs für Server vorgestellt. Die Modelle DC D3700, DC D3600, DC P3520 und DC P3320 sind im 2,5-Zoll oder HHHL-Steckkarten-Format (Half-Height Half-Length) verfügbar. Alle nutzen eine PCIe-Schnittstelle und das NVMe-Protokoll, so wie die ältere SSD 750 und deren Server-Pendants. Neu ist der 3D-Flash-Speicher mit 256 GBit Kapazität pro Die, den Intel gemeinsam mit Partner Micron seit Februar 2016 in Serie produziert.

  • Neue Enterprise-SSDs (Bild: Intel)
  • Modelle der D- und P-Reihe im Überblick (Bild: Intel)
  • DC D3700 und DC D3600 (Bild: Intel)
  • DC P3520 und DC P3320 (Bild: Intel)
  • Intel nutzt die Floating-Gate-Technik (Bild: Intel)
  • DC P3320 als PCIe-Steckkarte (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • DC P3320 als PCIe-Steckkarte (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • DC P3320 als PCIe-Steckkarte (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
Neue Enterprise-SSDs (Bild: Intel)
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Die DC D3700 ist als 2,5-Zoll-Modell mit 800 GByte oder 1,6 TByte Kapazität erhältlich. Die DC D3600 wird im gleichen Formfaktor verkauft und weist einen Speicherplatz von 1 oder 2 TByte auf. Beide Varianten sollen eine Leserate von bis zu 2,1 GByte pro Sekunde und eine Schreibrate von bis zu 1,5 GByte pro Sekunde erreichen. Angebunden sind sie über vier PCIe-3.0-Lanes und einen U.2-Anschluss. Beide neuen DC-D-Modelle unterstützen Dual-Port, können also von zwei Systemen parallel angesprochen werden.

Bei der DC P3520 und der DC P3320 hat sich Intel dazu entschieden, das 450-GByte-Modell in 2,5-Zoll-Bausweise anzubieten. Die Versionen mit 1,2 TByte und 2 TByte sind zusätzlich als HHHL-Steckkarte verfügbar. Die sequenziellen Datentransfer-Raten betragen bis zu 1,6 GByte pro Sekunde lesend und bis zu 1,4 GByte pro Sekunde schreibend. Die Input-/Output-Operationen pro Sekunde fallen verglichen mit der DC D3700 und der DC D3600 gering aus.

  • Neue Enterprise-SSDs (Bild: Intel)
  • Modelle der D- und P-Reihe im Überblick (Bild: Intel)
  • DC D3700 und DC D3600 (Bild: Intel)
  • DC P3520 und DC P3320 (Bild: Intel)
  • Intel nutzt die Floating-Gate-Technik (Bild: Intel)
  • DC P3320 als PCIe-Steckkarte (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • DC P3320 als PCIe-Steckkarte (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • DC P3320 als PCIe-Steckkarte (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
Intel nutzt die Floating-Gate-Technik (Bild: Intel)

Technische Basis der zwei neuen SSDs der P-Reihe ist der von Intel und Micron produzierte 3D-NAND-Flash. Alle Modelle nutzen Speicher mit 32 Schichten von Zellen, die jeweils zwei Bits speichern (Multi Level Cell, MLC). Ungewöhnlich ist die Floating-Gate- statt der Charge-Trapping-Technik. Ein Die weist eine Kapazität von 256 GBit (32 GByte) auf, die Haltbarkeit des Speichers gibt Intel mit drei (P-Serie) Drive Writes per Day an. Die D-Reihe mit planarem MLC-Flash soll zehn DWPD überstehen.

Im weiteren Verlauf des Jahres sollen Modelle mit TLC-Speicher (Triple Level Cell) und 384 GBit pro Die folgen, ein Datum nannte der Hersteller nicht.



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