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D-Link: Büro-Switch mit PoE-Passthrough - aber wenig Anschlüssen

Stromspeisung über die eigenen Ports - und das ohne ein Extranetzteil: Das soll PoE-Passthrough im D-Link DGS-1100-05PD erreichen. Leider hat er nur wenige Netzwerkbuchsen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der DGS 1100 besitzt lediglich fünf Ports.
Der DGS 1100 besitzt lediglich fünf Ports. (Bild: D-Link)

Der Netzwerkgerätehersteller D-Link hat einen Switch angekündigt, der für die direkte Anbindung eines Netzwerkes an den Arbeitsplatz gedacht sein soll. Er heißt DGS-1100-05PD und soll durch Power over Ethernet (PoE) Passthrough flexibel einsetzbar sein. Zusätzlich hat das Gerät eine Auswahl an Standardfunktionen, darunter MAC-Adressen-Whitelisting oder Storm Control.

  • Die Rückseite des Switches mit Erdung (Bild: D-Link)
  • Auf der Frontseite präsentieren sich lediglich fünf Ethernet-Ports. (Bild: D-Link)
  • Zwei Ports verfügen über PoE (Bild: D-Link)
Zwei Ports verfügen über PoE (Bild: D-Link)

Der Fokus liegt auf Power over Ethernet

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Das Gerät nutzt PoE nach dem Standard PoE+ alias 802.3at für eine maximale Stromspeisung über Netzwerkkabel von 25,5 Watt. Mit dieser Leistung ist der Switch in der Lage, zum einen sich selbst zu versorgen und zum anderen mit den restlichen 18 Watt bis zu zwei PoE-fähige Geräte nach 802.3af zu speisen. Dabei könnte es sich etwa um Voice-over-IP-Telefone oder WLAN-Access-Points handeln.

Diese PoE-Passthrough-Funktion und ein lüfterloses Design machen den DGS-1100-05PD für die direkte Arbeitsplatzmontage sinnvoll. Fünf Gigabit-Ethernet-Ports sind jedoch für moderne Arbeitsplätze sehr knapp bemessen. Interessierte Administratoren könnten also mit dem Einkauf eines Gerätes pro Ein-Personen-Arbeitsplatz rechnen, was schnell das Budget überziehen kann. Es muss auch beachtet werden, dass der Switch selbst ausschließlich über PoE betrieben werden kann.

Standardfunktionen werden über eine grafische Oberfläche verwaltet

Für diese Investition liefert der DGS-1100-05PD-Switch zusätzliche Funktionen, wie man sie auch bei der Konkurrenz findet. Einzig das Whitelisting von MAC-Adressen ist eine Funktion, die meist in größeren Switches verwendet wird. Das Whitelisting ermöglicht dem Administrator, an das Gerät angeschlossene MAC-Adressen zu blocken, wenn sie nicht dem Switch per Eintrag bekannt sind.

Weitere Sicherheitsfunktionen umfassen die Erkennung von Switching-Schleifen und eine Broadcast-Sturm-Überwachung. Beide Systeme können das kritische Versagen des Netzwerkes durch Überlastung verhindern.

Weitere Funktionen umfassen die automatische Bündelung von priorisierten Videodaten oder VoIP-Telefonen in VLANs. Diese Trennung verschiedener Datenarten soll die Netzwerkleistung verbessern. Zusätzlich dazu soll das Priorisieren von Daten direkt an einzelnen Netzwerk-Ports möglich sein. Von der Fähigkeit, manuelle VLANs zu konfigurieren, ist jedoch nicht die Rede.

Der Switch wird über eine webbasierte grafische Benutzeroberfläche konfiguriert. Neben den Einstellungen aller grundlegenden Funktionen und dem MAC-Whitelisting bietet diese Oberfläche eine Übersicht aller D-Link-Switches in derselben Broadcast-Domäne. Unklar ist, ob dies auch herstellerübergreifend funktioniert.

D-Link bietet den DGS-1100-05PD-Switch bereits in Deutschland an. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 68 Euro.

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nicoledos 21. Jan 2017

Interessant, wie einige wohl sofort zugreifen wollen. Muss nur billig genug sein, da...

patrickrocker83 20. Jan 2017

Lancom hat da 2 gute Produkte im Einsatz. Je nach dem ob man die Ports Logisch trennen...

belugs 20. Jan 2017

Du schreibst es ja selbst ... bei uns in der Entwicklung .... Sind alle die im Büro...

Mett 19. Jan 2017

...die ja auch derartige Geräte mit PoE-Passthrough für kleines Geld anbieten, beherrscht...

Vanger 19. Jan 2017

Mir ist nicht ganz klar wie Golem darauf kommt der Switch richte sich an Ein-Personen...


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