Cypress Semiconductor: Infineon darf doch US-Chiphersteller kaufen

Das Komitee für Auslandsinvestitionen der USA hat die Übernahme von Cypress Semiconductor durch Infineon doch zugelassen. Jetzt muss Chinas Marktregulierung noch den Kauf genehmigen.

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Chip von Infineon
Chip von Infineon (Bild: Infineon)

Das Komitee für Auslandsinvestitionen (CFIUS) der USA hat die Übernahme von Cypress Semiconductor durch den deutschen Halbleiterhersteller Infineon doch zugelassen. Das gab das Unternehmen am 10. März 2020 bekannt. Nun muss die Staatliche Verwaltung für Marktregulierung Chinas (State Administration for Market Regulation - SAMR) noch der Übernahmevereinbarung zustimmen.

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Die Aktien von Cypress mit Sitz in San Jose, Kalifornien, stiegen nach den Ankündigungen um mehr als 40 Prozent.

Infineon hatte im Juni 2019 die Übernahme des Konkurrenten Cypress Semiconductor für 9 Milliarden US-Dollar angekündigt. Damit würde Infineon zum größten Hersteller von Chips im Automobilmarkt.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor berichtet, dass US-Sicherheitsberater Präsident Donald Trump empfehlen, die geplante Übernahme von Cypress Semiconductor durch Infineon zu blockieren. CFIUS stufe den Kauf als Risiko für die nationale Sicherheit ein, hätten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen gesagt. Laut Bloomberg war nicht klar, warum CFIUS ein nationales Sicherheitsrisiko in der Übernahme sieht. Das Gremium reagiert besonders empfindlich auf Transaktionen, die es chinesischen Käufern ermöglichen könnten, entwickelte US-amerikanische Technologie zu erhalten. Infineon erwirtschaftet rund ein Viertel seines Umsatzes in China.

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Im Jahr 2017 versuchte Infineon, Wolfspeed, einen Bereich der US-amerikanischen Cree für Leistungshalbleiter aus Siliziumkarbid, zu kaufen, aber die Übernahme wurde von CFIUS blockiert.

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