Abo
  • IT-Karriere:

Cycles-Renderer: Blender nutzt Nvidias Optix für schnelleres Raytracing

Das Blender Institute hat den Cycles-Renderer gemeinsam mit Nvidia um Optix erweitert: Das Backend nutzt die RT-Cores von Turing-basierten Grafikkarten, um Raytracing flotter zu berechnen als bisher per Cuda-Schnittstelle.

Artikel veröffentlicht am ,
Szene aus dem Gooseberry-Benchmark
Szene aus dem Gooseberry-Benchmark (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Wer eine aktuelle Geforce- oder Quadro-Grafikkarte nutzt, kann künftig Nvidias Optix-Framework verwenden, um damit Blender zu beschleunigen: Die 3D-Grafiksuite erhält eine Unterstützung für Optix im eigenen Cycles-Renderer, wodurch bestimmte Szenen in deutlich kürzerer Zeit berechnet werden als bisher per Cuda-Schnittstelle. Wann genau Blender mit Optix-Unterstützung verfügbar ist, sagte das Blender Institute nicht.

Stellenmarkt
  1. Mercoline GmbH, Berlin
  2. Bundesnachrichtendienst, Pullach

Derzeit gibt es in Blender 2.79b nur den Cycles-Renderer, erst Blender 2.80 fügt den neuen Eevee-Renderer hinzu. Beide sollen parallel existieren, es gilt abzuwarten, ob Optix auch für den neueren umgesetzt wird. Das Framework nutzt die RT-Cores in Turing-basierten Grafikkarten wie den Geforce RTX und den Quadro RTX, um Raytracing zu beschleunigen. Dem Blender Institute zufolge benötigen typische Benchmark-Szenen wie BMW27, Classroom, Fishy_Cat oder Pavillion_Barcelona mit Optix teils nur die Hälfte der Zeit verglichen mit Cuda. Allerdings skalieren längst nicht alle Workloads derart gut, Sponza etwa profitiert vergleichsweise wenig.

Künftig will das Blender Institute auch noch den AI-Denoiser von Optix umsetzen, welcher die Tensor-Cores der Turing-Chips verwendet, um das Bild zu entrauschen. Dadurch soll die Render-Zeit noch weiter sinken, die optische Qualität unterscheidet sich jedoch leicht von der, wenn mit voller Präzision gerechnet wird.

Neben Cuda unterstützt der Cycles-Renderer auch OpenCL, welches bei AMDs Radeon-Grafikkarten verwendet wird. Mit dem Eevee-Renderer wechselt die Blender Foundation auf OpenGL als Schnittstelle. Die Entwickler weisen darauf hin, dass es bei sehr speicherintensiven Szenen zu Problemen mit den Treibern kommen kann, da diese das Ressourcenmanagement übernehmen und tendenziell auf Gaming-Last optimiert seien.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 529,00€ (zzgl. Versand)

danh 31. Jul 2019 / Themenstart

Wahrscheinlich war gemeint, dass blender auf OpenGL 3.3 wechselt und die Versionsnummer...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Samsungs Monitor The Space - Test

Der Space-Monitor von Samsung ist ungewöhnlich: Er wird mit einer Schraubzwinge an die Tischkante geklemmt. Das spart tatsächlich viel Platz. Mit 32 Zoll Diagonale und 4K-Auflösung ist auch genug Platz für die tägliche Arbeit vorhanden.

Samsungs Monitor The Space - Test Video aufrufen
WEG-Gesetz: Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor
WEG-Gesetz
Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor

Können Elektroauto-Besitzer demnächst den Einbau einer Ladestelle in Tiefgaragen verlangen? Zwei Bundesländer haben entsprechende Ergebnisse einer Arbeitsgruppe schon in einem eigenen Gesetzentwurf aufgegriffen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Startup Rivian plant elektrochromes Glasdach für seine Elektro-SUVs
  2. Elektroautos Mehr als 7.000 neue Ladepunkte in einem Jahr
  3. Elektroautos GM und Volkswagen verabschieden sich vom klassischen Hybrid

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  2. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  3. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"

Schienenverkehr: Die Bahn hat wieder eine Vision
Schienenverkehr
Die Bahn hat wieder eine Vision

Alle halbe Stunde von einer Stadt in die andere, keine langen Umsteigezeiten zur Regionalbahn mehr: Das verspricht der Deutschlandtakt der Deutschen Bahn. Zu schön, um wahr zu werden?
Eine Analyse von Caspar Schwietering

  1. DB Navigator Deutsche Bahn lädt iOS-Nutzer in Betaphase ein
  2. One Fiber EWE will Bahn mit bundesweitem Glasfasernetz ausstatten
  3. VVS S-Bahn-Netz der Region Stuttgart bietet vollständig WLAN

    •  /