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Cyborg: Bodyhacker muss Strafe wegen Schwarzfahrens zahlen

Nur eine komplette Fahrkarte ist eine gültige Fahrkarte. Ein Chip unter der Haut reicht nicht aus, um den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Ein australischer Bodyhacker hat eine Geldstrafe wegen Schwarzfahrens erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Implantierbarer Chip (Symbolbild): Das Gesetz hinkt der Technik hinterher.
Implantierbarer Chip (Symbolbild): Das Gesetz hinkt der Technik hinterher. (Bild: David Friedman/Getty Images)

Der Chip gehört in die Karte, nicht unter die Haut: Weil er ohne gültige Fahrkarte den öffentlichen Nahverkehr nutzte, hat ein australisches Gericht den Bodyhacker Meow-Ludo Disco Gamma Meow-Meow zu einer Geldstrafe verurteilt.

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Meow-Meow hatte im April vergangenen Jahres den Chip aus der sogenannten Opal Card herausgetrennt. Er steckte ihn in eine Hülle aus einem biokompatiblen Kunststoff und ließ ihn sich dann unter die Haut seiner linken Hand implantieren. Die Lesegeräte erkannten den NFC-Chip.

Das Gericht zweifelte am Chip in der Hand

Der Staatsanwalt jedoch glaubte Meow-Meow nicht, dass er den Chip aus der Opal Card unter der Haut trägt. Was immer sich in seiner Hand befinde, es sei bestimmt keine Fahrkarte. Das Gericht sah den Sachverhalt ähnlich und verurteilte Meow-Meow zu einer Geldstrafe von 220 australischen Dollar, umgerechnet 140 Euro, plus 1.000 australische Dollar, gut 630 Euro, an Gerichtskosten. Das sei ein Fall, in dem das Gesetz mit der Entwicklung der Technik nicht Schritt gehalten habe, kommentierte Meow-Meow laut Buzzfeed das Urteil.

Laut den Nutzungsbedingungen von Transport for New South Wales (TfNSW) bleibt die Opal Card das Eigentum des Verkehrsunternehmens. Manipulationen der Karte sind danach nicht erlaubt. Entsprechend erklärte TfNSW Meow-Meows Opal Card für ungültig. Der implantierte Chip funktionierte danach aber noch.

Erst als Meow-Meow im Februar von einer Reise in die USA zurückkehrte, stellte er fest, dass der Chip deaktiviert worden war. Der Bodyhacker hat deshalb seinerseits gegen TfNSW geklagt. Das Gericht soll klären, ob ein Nahverkehrsunternehmen es seinen Kunden verbieten darf, einen Chip von der Smartcard zu entfernen und ihn unter die Haut zu implantieren.

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quineloe 19. Mär 2018

Bitte im Zusammenhang mit dem Zitat lesen.

My1 19. Mär 2018

naja die probleme von manchen docks die ich las waren aber rein hardwaretchnisch, bspw...

chefin 19. Mär 2018

100% ack Und eigentlich auch nichts neues, das Konstrukt gab es schon vor dem letzten...

__destruct() 18. Mär 2018

Muss es denn immer jemanden geben, der schuld ist? Wenn man was dummes gemacht hat, kann...

Proctrap 18. Mär 2018

Mit der Benutzung unserer Dienste erkläre ich mich bereit nur noch als "Mensch $Name...


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