Abo
  • Services:

Cyberwar: Nordkorea greift mit infiziertem Computerspiel den Süden an

Über ein mit Schadsoftware infiziertes Computerspiel soll ein nordkoreanischer Geheimdienst eine DDoS-Attacke auf den größten Flughafen in Südkorea durchgeführt haben. Die Computerspiele hatte ein Südkoreaner im Norden programmieren lassen und im Süden verkauft.

Artikel veröffentlicht am ,
Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un: Die Hackertruppe soll ihm direkt unterstellt sein.
Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un: Die Hackertruppe soll ihm direkt unterstellt sein. (Bild: Kyodo/ Reuters)

Die südkoreanischen Behörden beschuldigen den Nachbarn im Norden, eine Distributed-Denial-of-Service-Attacke (DDoS) gegen den Flughafen Incheon durchgeführt zu haben. Die Polizei hat einen Südkoreaner verhaftet, der an der Aktion beteiligt gewesen sein soll.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. TÜV NORD AG, Essen

Zwei oder drei Mal seien die Systeme des größten Flughafen des Landes im März vergangenen Jahres angegriffen worden, berichtet die südkoreanische Tageszeitung Korea Joongang Daily. Allerdings erklärten die Sicherheitskräfte, sie hätten die Angriffe abwehren können.

Schadsoftware im Computerspiel

Die DDoS-Angriffe wurden über Computer in Südkorea durchgeführt, die mit einer Schadsoftware infiziert worden waren. Diese war in einem Onlinecomputerspiel versteckt. Insgesamt sollen rund 100.000 Computer befallen gewesen sein. Die meisten konnten so für die DDoS-Attacken genutzt werden.

Die Spielesoftware stammt nach Erkenntnissen der südkoreanischen Polizei vom nordkoreanischen Geheimdienst. Der jetzt verhaftete Südkoreaner soll die Software ins Land gebracht und an Betreiber von Onlinespielen verkauft haben.

Auftrag an Nordkoreaner

Seit 2009 habe er sich in Shenyang in der chinesischen Provinz Liaoning, die an Nordkorea grenzt, mit Nordkoreanern getroffen. Der Beschuldigte habe ihnen den Auftrag erteilt, Computerspiele zu entwickeln.

Seine Geschäftspartner hätten sich als Vertreter eines nordkoreanischen Unternehmens ausgegeben. Tatsächlich habe es sich aber um Geheimdienstmitarbeiter gehandelt, teilte die Polizei mit. Dem Beschuldigten soll aber die wahre Identität der Nordkoreaner bekannt gewesen sein. Ebenso soll er darüber Bescheid gewusst haben, dass die Spiele mit Schadsoftware infiziert waren.

Cyberwar gegen Südkorea

Südkorea wirft dem Norden immer wieder Cyberspionage und Cyberangriffe vor. Auch der große Angriff im Juli 2009 auf Banken und öffentliche Einrichtungen soll auf das Konto des Nachbarn gehen.

Nordkorea hat Anfang 2009 eine eigene Cyberwartruppe aufgestellt. Der gehörten inzwischen rund 3.000 gut trainierte Hacker an, die direkt Staats- und Parteichef Kim Jong-un unterstünden, sagte dieser Tage ein südkoreanischer Informatiker der Tageszeitung Korea Herald. Die Fähigkeiten der Truppe seien mittlerweile so ausgereift, dass nur noch die Cyberkrieger aus Russland und den USA besser seien.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 83,90€

fratze123 12. Jun 2012

halte ich die meldung für frei erfunden.

Garius 11. Jun 2012

Nicht Politik und Religion. Wenn dann war Krieg bisher immer vor allem eins: lukrativ...

Bouncy 11. Jun 2012

Muß man nicht, Gulli tut es trotzdem, was sich ziemlich peinlich liest - und sie...

Bouncy 11. Jun 2012

Sie sind Auftragsfertiger für Kriegswaffen, ihre Kurzstreckenraketen etwa erfreuen sich...

Donnergurgler 11. Jun 2012

Ich musste lachen XD


Folgen Sie uns
       


Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream

Es geht hoch her in London anno 1918, wie die Golem.de-Redakteure Christoph und Michael am eigenen, nach Blut lächzenden Körper erfahren.

Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Grafikkarten Virtual Link via USB-C für Next-Gen-Headsets
  2. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  3. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge

Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /