Abo
  • IT-Karriere:

Cyberwar: FBI warnt vor komplexen Hackerangriffen

Das FBI hat etliche Unternehmen vor ausgeklügelten Hackerattacken gewarnt. Die US-Bundespolizei vermutet, dass mehrere gezielte Cyber-Angriffe aus dem Iran bevorstehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das FBI warnt vor Hackerangriffen.
Das FBI warnt vor Hackerangriffen. (Bild: FBI)

In einer großangelegten Aktion stehen Unternehmen offenbar im Visier von Hackern. Die US-Bundespolizei FBI habe etliche Unternehmen in den USA vor entsprechenden Angriffen gewarnt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Bundespolizisten befürchten, dass vor allem Firmen aus den Bereichen Landesverteidigung und Energieversorgung das Ziel seien. Aber auch Bildungseinrichtungen seien nicht vor Attacken gefeit, heißt es in einem vertraulichen FBI-Bericht.

Mehr als 50 mögliche Opfer

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
  2. BWI GmbH, Berlin, München, Nürnberg, Rheinbach

Das FBI vermutet, dass die geplanten Hacker-Angriffe aus dem Iran erfolgen würden. Die dahinter stehende Operation könnte die gleiche sein, vor der bereits vergangene Woche gewarnt wurde. Cylance, eine US-Firma für Computersicherheit, hatte berichtet, dass eine konzertierte Hacker-Attacke auf über 50 Opfer in 16 Ländern abziele.

Der vertrauliche FBI-Bericht soll ausführliche technische Hintergründe über die geplanten Angriffe enthalten. Auch von gezielt eingeschleuster Schadsoftware ist die Rede. Die vom FBI informierten Unternehmen haben offenbar Anleitungen und Hinweise erhalten, wie sie die Attacke abwenden können. Wenn ein Unternehmen betroffen zu sein glaubt, solle sich dieses vertrauensvoll an das FBI wenden, damit weitere Ermittlungen aufgenommen werden können.

Untersuchungen deuten auf den Iran

Aus den FBI-Unterlagen gehe hervor, dass die Attacken von zwei verschiedenen IP-Adressen erfolgen, die beide im Iran angesiedelt sind. Diese IP-Adressen könnten nicht der iranischen Regierung zugeordnet werden. Cylance glaubt aber dennoch, dass die iranische Regierung hinter den Attacken stehen könnte, was der Iran vehement bestreitet. Der Cylance-Chef Stuart McClure deutete die FBI-Warnung so, dass der erwartete Hackerangriff noch umfassender sei, als die eigenen Ermittlungen ergeben hätten.

Vom FBI gab es dazu laut Reuters keine Stellungnahme und keine weiteren Details. Ein FBI-Sprecher erklärte lediglich, dass die Behörde immer wieder Unternehmen vor derartigen Attacken warne und helfe, diese abzuwehren. Ein Bericht vom Frühjahr 2014 hatte enthüllt, dass im Jahr 2013 mehr als 3.000 Unternehmen von US-Ermittlungsbehörden vor Hackerangriffen gewarnt worden seien.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-75%) 3,75€
  2. 50,99€
  3. 2,99€
  4. 3,74€

Zzimtstern 15. Dez 2014

Selbst verständlich! Was erwartest du denn? Einem Land, wie Amerika oder Russland, etc...

Zzimtstern 15. Dez 2014

Wie kommst du denn auf solch eine abstruse Idee?! Also wirklich, die USA, bzw. die...

hw75 15. Dez 2014

Genau so siehts aus. Sich selbst das Ziel setzen, in die Haustüren der kompletten...

Rababer 15. Dez 2014

Haha, zu 90% kommen diese Hackergruppen sowieso aus den USA, aber ist okay ;) Bzw. fast...

Der Held vom... 14. Dez 2014

... oder aus den USA selbst? Wenn dort die meisten Script-Kiddies nicht erwischt werden...


Folgen Sie uns
       


Radeon RX 5700 (XT) - Test

Die Navi-10-Grafikkarten schlagen die Geforce RTX 2060(S), benötigen aber etwas mehr Energie und unterstützen kein Hardware-Raytracing, dafür sind sie günstiger.

Radeon RX 5700 (XT) - Test Video aufrufen
Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


      •  /