Cyberwaffe: Attacke auf EU-Kommission wohl mit NSA- und GCHQ-Tool Regin

Bei einer großen Cyberattacke auf die EU-Kommission im Jahr 2011 wurde höchstwahrscheinlich die Cyberwaffe Regin verwendet, hat das BSI dem Spiegel bestätigt. Das Programm wird britischen und US-Geheimdiensten zugeordnet.

Artikel veröffentlicht am ,
Regin GSM Activity Log
Regin GSM Activity Log (Bild: Kaspersky)

"Wir haben das nachvollzogen, es gibt eindeutige Übereinstimmungen", hat BSI-Vizepräsident Andreas Könen dem Spiegel mit Bezug auf die Cyberwaffe Regin gesagt. Sie soll bei Angriffen auf die EU-Kommission im Jahr 2011 eingesetzt worden sein. Die Sicherheitsexperten haben die auf den EU-Rechnern gefundene Malware mit einer ausführlichen Analyse von Regin verglichen, die Symantec im November 2014 veröffentlicht hat.

Stellenmarkt
  1. Hochsprachenprogrammierer (m/w/d)
    Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH, Nürtingen
  2. PreSales Solution Architect (w/m/d) im Vertriebsinnendienst
    Ascom Deutschland GmbH, Ratingen, Berlin, Frankfurt am Main
Detailsuche

Dem Bericht des Spiegels zufolge war das Ergebnis, dass es sich um "genau diese Cyber-Angriffswaffe handelte". Das Programm, das als eines der ausgefeiltesten Spionagewerkzeuge gilt, wird dem US-Geheimdienst NSA und seinem britischen Pendant GCHQ zugeordnet. Dass es auch bei den Attacken auf die EU eingesetzt wurde, hatte zuvor schon das Magazin The Intercept vermutet.

Auf Großbritannien und die USA als Urheber von Regin kamen auch Untersuchungen des belgischen Unternehmens Fox-IT, das Angriffe auf den Telekommunikationsprovider Belgacom mit der Cyberwaffe analysiert hatte. Mindestens seit dem Jahr 2010 soll der GCHQ weitreichenden Zugriff auf die Systeme von Belgacom gehabt haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 29. Dez 2014

Darum treibt die USA ja auch Krieg! Schon mal ne Ratte in die Enge gedrängt und geschaut...

sedremier 29. Dez 2014

Diese Geheim* (Dienste/Verträge/Abkommen/...) sind zusammen mit "der Wirtschaft" (was...

Braineh 28. Dez 2014

Was bringt's also - mal davon abgesehen natürlich, dass sie nun Gewissheit haben, von...

Smile 28. Dez 2014

Wir sollten uns bei den USA und bei GB entschuldigen. Warum geben wir all unsere Daten...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Astro
Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar

Astro heißt der erste Roboter von Amazon. Es ist eine Art rollender Echo Show mit Schwerpunkt auf Videoüberwachung.

Astro: Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar
Artikel
  1. Amazon Alexa: Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt
    Amazon Alexa
    Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt

    Amazon erfindet den Echo Show neu: Der Echo Show 15 hat ein besonders großes Display und kann Personen erkennen.

  2. Cupra Urban Rebel: VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an
    Cupra Urban Rebel
    VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an

    Autobauer Cupra bringt mit dem Urban Rebel ein günstiges Elektroauto für all jene auf den Markt, denen der ID.Life von VW zu langweilig ist.

  3. Blink Video Doorbell: Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor
    Blink Video Doorbell
    Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor

    Amazon hat eine Videotürklingel unter dem Blink-Label vorgestellt. Sie soll vor allem mit einem günstigen Preis überzeugen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Echo Show 15 249,99€ • eero 6 Wifi 6 System 3er-Pack 299€ • Saturn-Aktion: Win 10-Laptop oder PC kaufen, kostenloses Upgrade auf Win 11 erhalten • Bosch Professional & PC-Spiele von EA günstiger • Alternate (u. a. Asus TUF Gaming-Monitor 23,8" FHD 165Hz 179,90€) • 6 UHDs kaufen, nur 4 bezahlen [Werbung]
    •  /