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Cybersicherheit: China warnt vor Konsequenzen wegen EU-Plänen

Die EU will ihre Cybersicherheit verbessern, um besser gegen Angriffe geschützt zu sein. Ein Gesetzesvorschlag aus Brüssel verärgert China.
/ Tobias Költzsch , dpa
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Unter anderem Huawei soll aus den Mobilfunknetzen ausgeschlossen werden. (Bild: NICOLAS TUCAT/AFP via Getty Images)
Unter anderem Huawei soll aus den Mobilfunknetzen ausgeschlossen werden. Bild: NICOLAS TUCAT/AFP via Getty Images

China hat die Pläne der Europäischen Union , umstrittene Anbieter von Netzwerktechnik in EU-Staaten verbieten zu können, scharf kritisiert und mit Konsequenzen gedroht. Ohne Beweise Unternehmen davon abzuhalten, am Markt teilzunehmen, verletze die Regeln des fairen Wettbewerbs und sei offensichtlicher Protektionismus, sagte Chinas Außenamtssprecher Guo Jiakun in Peking.

Die EU ignoriere, dass chinesische Firmen sichere und qualitativ hochwertige Produkte anböten. Die Volksrepublik sei ernsthaft besorgt, sagte Guo. China fordere die EU auf, den "falschen Weg des Protektionismus" nicht weiterzugehen.

China spricht von "notwendigen Maßnahmen"

Ansonsten werde China notwendige Maßnahmen ergreifen, um die Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen zu schützen, warnte er. Die EU-Kommission hatte zuvor einen Gesetzesvorschlag veröffentlicht, der vorsieht, dass sie mit einer entsprechenden Rechtsgrundlage in letzter Instanz untersagen kann, Technik besonders risikobehafteter ausländischer Unternehmen zu nutzen.

In dem Entwurf der Kommission werden weder Unternehmen noch Länder genannt. Seit Jahren empfiehlt Brüssel den Mitgliedstaaten, Technik von Huawei und ZTE aus Sicherheitsgründen nicht in Mobilfunknetzen zu verwenden. Das von der EU-Kommission vorgeschlagene Gesetz würde sich damit auf das Geschäft dieser Firmen auswirken.


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