Speicherung, Bildqualität und Fazit zu Sonys QX10

Die Verwendung eines Datenträgers ist für Sonys QX10 nicht erforderlich. Wer will, kann den Speicherschacht in der Kamera auch leer lassen. Dann sollte der Anwender allerdings über die Optionen die Bilder immer in voller Größe (18 Megapixel, fast 6 MByte) übertragen. Das dauert aber pro Bild jeweils 5 Sekunden unter guten Bedingungen. Vor allem das Xperia T war recht langsam, sowohl bei der Koppelung als auch bei der Übertragung. Die Übertragung von 2-Megapixel-Bildern (0,5 MByte), was die Standardeinstellung ist, geht hingegen ohne unangenehme Verzögerung. Bei eingelegter Speicherkarte werden die Bilder immer in voller Auflösung auf dieser abgelegt. Leider ist die Benennung inkonsistent.

  • Sonys Xperia Z1 besitzt dieselbe Sensorgröße wie das neue QX10-Objektiv. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Trotzdem kann das Smartphone auch mit externen Objektiven umgehen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sonys QX10 bietet ein 10fach-Zoom, ist aber nicht besonders lichtstark. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Es kann einfach an ein Smartphone geklemmt werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • An ebenen Oberflächen wie dem Z1 sieht das QX10 noch recht gut aus. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Datenübertragung funktioniert per WLAN, die Kopplung optional per NFC. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das QX100 ist größer und vor allem lichtstärker als das QX10. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Akkuanzeige beim QX10. Das Smartphone-Objektiv benötigt viel Platz für Komponenten wie etwa den Akku, den Sensor oder auch den Schacht für Speicherkarten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • NFC-Tag des QX10. Die SSID und das WPA-Passwort sind gut zu erkennen.
  • Das NFC-Tag ist von Sony. (Screenshot: Golem.de)
  • Einstellungen der App (Screenshot: Golem.de)
  • Die App bietet nur wenige Funktionen. (Screenshot: Golem.de)
  • Verschiedene Automodi (Screenshot: Golem.de)
  • Wer will, kann auch Filme aufnehmen. Die Bildstabilisation leistet gute Arbeit.(Screenshot: Golem.de)
  • An einem Xperia T sieht die QX10-Kamera seltsam aus. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • So stabil lässt sich eine Smartphone-Kamera normalerweise nicht positionieren. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ausgefahrenes Objektiv (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sony legt einen Smartphone-Adapter bei. Achtung, die nun folgenden Bilder mussten aus technischen Gründen auf eine Höhe von 2.000 Pixel verkleinert werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Beispielbild im Weitwinkel (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dynamikunterschiede beim Blick aus der S-Bahn (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Teleaufnahme (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • In der S-Bahn, während sie einen Tunnel durchfährt. Hier stößt die Lichtempfindlichkeit an ihre Grenzen und das Bild ist etwas unscharf. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der ehemalige Anhalter Bahnhof (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Ein 100-Prozent-Crop, basierend auf dem 18-Megapixel-Bild, zeigt die Details der Aufnahme bei guten Lichtverhältnissen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Ein 100-Prozent-Crop, basierend auf dem 18-Megapixel-Bild, zeigt die Details der Aufnahme bei guten Lichtverhältnissen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Die App speichert unter Android nach dem Schema PICT_ gefolgt vom internationalen Datumsformat, also etwa PICT_20130905_003152.JPG in einem speziellen Ordner auf dem internen Speicher des Smartphones und nicht etwa auf der SD-Karte. Unter iOS werden die Bilder in der Standardgalerie des Systems abgelegt. Auf der Kamera werden sie hingegen beispielsweise als DSC00006.JPG gespeichert. Wer sowohl von der Kamera als auch vom Smartphone importiert, wird ziemlich viele Duplikate auf seinem System haben. Immerhin können Bilder von der autarken Kamera per App kopiert werden, so dass sich bei einem Verbindungsabbruch die Daten abgleichen lassen. Die Einstellmöglichkeiten sind jedoch mager, selbst im Vergleich zu integrierten Steuerungen von Smartphone-Kameras.

Besser als viele Smartphone-Kameras

Die Bildqualität zu beurteilen, ist nicht ganz einfach. Je nach Betrachtungsweise reicht das Ergebnis von hervorragend bis schlecht. Der Available-Light-Fotograf, der sonst mit einer Spiegelreflex- oder Systemkamera arbeitet, wird mit den Bildern der QX10 nicht zufrieden sein. In schummrigem Wohnzimmerlicht rauschen die Bilder sichtbar in der Vorschau auf dem Smartphone. Zudem fehlt ein Blitz, um in Partystimmung wenigstens scharfe Bilder zu schießen. Im Vergleich zu vielen Smartphone-Kameras ist die Kamera hingegen gut. Bei wenig Licht bleibt der Nutzer im Weitwinkel und bekommt häufig noch annehmbare Bilder. Die Kamera fängt dann dank größerer Blendenöffnung mehr Licht ein. Bei gutem Wetter im Park kann der Nutzer auch mal das 10fach-Zoom verwenden und sich auf die Bildstabilisierung verlassen, die bei so langen Brennweiten manchmal schon bei leichter Bewölkung notwendig ist.

Fazit

Sony könnte so manchem Smartphone-Nutzer die Entscheidung abnehmen, ob er sein Gerät zugunsten einer besseren Kamera austauschen soll. Allerdings hat das QX-System Nachteile. Das Smartphone wird dadurch sehr klobig und das An- und Abstecken ist eine fummelige Angelegenheit. Das Verstauen des Objektivs in einer kleinen Hosentasche ist aber kein Problem und so kann das Kameramodul fast immer mitgenommen werden.

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Der Preis ist für das Gebotene hoch. Das QX10 kostet 200 Euro, das QX100 sogar 450 Euro. Für eine Ansteckkamera, die autark nur begrenzt eingesetzt werden kann und ein Smartphone verlangt, ist das sehr teuer. Dazu fehlen Funktionen wie ein Blitz oder Einstellungsmöglichkeiten, die bei Kameras dieser Preisklasse selbstverständlich sind. Selbst Smartphone-Kameras haben eine bessere Steuerung. Die Beschränkung ist vor allem der Playmemories-App geschuldet. Diese ist deutlich ausbaufähig.

Für den Preis einer QX-Kamera bekommt der Nutzer auch eine gute Kompaktkamera und so manche einfache Systemkamera. Allerdings trägt er dann zwei unabhängige Geräte herum und kann nicht unbedingt schnell Daten teilen. Genau dieses Problem löst Sony auf durchaus elegante Art und Weise. Ästhetischen Ansprüchen genügt das QX-System an einigen Smartphones aber gar nicht.

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 Die Technik hinter dem QX-Kamerakonzept
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GourmetZocker 06. Sep 2013

******** Wie gross ist nochmal der Sensor aus RX 100 I+II und aus der.QX 100? *********

expat 06. Sep 2013

Zu einem Preis, der mich eher zur RX100II ziehen lässt...

Der Supporter 06. Sep 2013

Mein Fehler. Hab die 1 bei 1.83 überlesen. Dafür hat das Nokia Lumia 925 eine Aperture...

Himmerlarschund... 06. Sep 2013

und ENDLICH muss man für Duck Faces nicht mehr die miese Front Cam nutzen :-D

expat 06. Sep 2013

Danke :-)



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