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Sonys QX-Objektivsystem für Smartphones
Sonys QX-Objektivsystem für Smartphones (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die Technik hinter dem QX-Kamerakonzept

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Auf den ersten Blick wirkt Sonys QX-Serie wie ein billiges und allzu leichtes Objektiv. Die Module sind trotzdem fast vollständige Kameras mit technischen Funktionen, die einigen anderen Kameras fehlen. Die QX10 hat einen halb drückbaren Auslöser und eine Zoom-Wippe, ein Stativgewinde, eine Energieanzeige und natürlich einen Akku. Der kann per Micro-USB aufgeladen werden, ohne aus dem Gerät entfernt zu werden. Das Objektiv wird sauber eingefahren und ist dann vor Staub und versehentlichen Tapsern geschützt.

Zusätzlich gibt es einen Kombisteckplatz für Sonys Memory Stick M2 oder eine herkömmliche Micro-SD-Karte. Wir konnten auch eine 64-GByte-Karte entsprechend dem SDXC-Standard einsetzen. Ein Wechsel der Karte löst einen Neustart der Kamera aus - sehr ungewöhnlich. Wird die Karte falsch herum eingesetzt, piept die Kamera selbstständig und signalisiert mit einer roten LED, dass etwas nicht stimmt. Mehr Informationen gibt es über die Smartphone-App. Das Einzige, was der Kamera fehlt, ist also ein Display. Zwingend ist es aber nicht. Wir haben einige Schnappschüsse einfach so aufgenommen. Im Weitwinkel muss der Nutzer nicht einmal gut zielen. Das Abschalten des Pieptons wie auch andere Einstellungen sind jedoch nur über die Smartphone-App Playmemories möglich. Zudem gibt es eine Einschränkung: Die Kamera darf von der Smartphone-App nicht in den Videomodus versetzt werden. Der funktionierte bei uns nicht ohne Smartphone-Verbindung.

  • Sonys Xperia Z1 besitzt dieselbe Sensorgröße wie das neue QX10-Objektiv. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Trotzdem kann das Smartphone auch mit externen Objektiven umgehen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sonys QX10 bietet ein 10fach-Zoom, ist aber nicht besonders lichtstark. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Es kann einfach an ein Smartphone geklemmt werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • An ebenen Oberflächen wie dem Z1 sieht das QX10 noch recht gut aus. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Datenübertragung funktioniert per WLAN, die Kopplung optional per NFC. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das QX100 ist größer und vor allem lichtstärker als das QX10. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Akkuanzeige beim QX10. Das Smartphone-Objektiv benötigt viel Platz für Komponenten wie etwa den Akku, den Sensor oder auch den Schacht für Speicherkarten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • NFC-Tag des QX10. Die SSID und das WPA-Passwort sind gut zu erkennen.
  • Das NFC-Tag ist von Sony. (Screenshot: Golem.de)
  • Einstellungen der App (Screenshot: Golem.de)
  • Die App bietet nur wenige Funktionen. (Screenshot: Golem.de)
  • Verschiedene Automodi (Screenshot: Golem.de)
  • Wer will, kann auch Filme aufnehmen. Die Bildstabilisation leistet gute Arbeit.(Screenshot: Golem.de)
  • An einem Xperia T sieht die QX10-Kamera seltsam aus. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • So stabil lässt sich eine Smartphone-Kamera normalerweise nicht positionieren. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ausgefahrenes Objektiv (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sony legt einen Smartphone-Adapter bei. Achtung, die nun folgenden Bilder mussten aus technischen Gründen auf eine Höhe von 2.000 Pixel verkleinert werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Beispielbild im Weitwinkel (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dynamikunterschiede beim Blick aus der S-Bahn (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Teleaufnahme (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • In der S-Bahn, während sie einen Tunnel durchfährt. Hier stößt die Lichtempfindlichkeit an ihre Grenzen und das Bild ist etwas unscharf. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der ehemalige Anhalter Bahnhof (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Ein 100-Prozent-Crop, basierend auf dem 18-Megapixel-Bild, zeigt die Details der Aufnahme bei guten Lichtverhältnissen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
An einem Xperia T sieht die QX10-Kamera seltsam aus. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Doch wie kommt das Kamerabild zur Beurteilung auf das Display? Sony bedient sich dafür zweier Techniken: NFC und WLAN. NFC ist vor allem in Sonys Unterhaltungswelt sehr praktisch, verbauen die Japaner doch mittlerweile bei fast allen Neuheiten in der Unterhaltungselektronik NFC. Nun sollte NFC nicht überbewertet werden. Ein Sony-Mitarbeiter erklärte uns beispielsweise, die gesamte Datenübertragung laufe über NFC, was so nicht stimmt, und wohl sehr lange dauern würde. In der NFC-Welt wird noch in einzelnen Bytes gedacht.

Tatsächlich ist eine angeklemmte Kamera außerhalb der NFC-Funkreichweite. Man muss die beiden NFC-Bereiche von Smartphone und Objektiv sehr dicht zusammenbringen. NFC steht für Near Field Communication, ist also ein Nahfunkstandard, der nicht mit Mifare, SmartNX oder RFID zu verwechseln oder gar gleichzusetzen ist. Eine gewisse Kompatibilität ist trotzdem vorhanden. Darauf haben die NFC-Macher bei der Entwicklung geachtet.

Im NFC-Tag steht das WLAN-Passwort

NFC wird tatsächlich nur für die Kopplung verwendet. Ein bisschen mehr als 100 Byte genügen, um die SSID und das WLAN-Passwort - im Klartext - der Kamera an das Smartphone zu senden. Wir konnten das Passwort mit Taginfo von NXP Semiconductor auslesen und dann mit dem aufgedruckten im Akkufach vergleichen. Auch wenn die Angriffsszenarien begrenzt sind, eine gute Idee ist das nicht. In der NFC-Nachricht steht zudem noch ein Android-Package-Name. Mit dem könnte ein NFC-Windows-Phone mangels Unterstützung nichts anfangen. Bei dem NFC-Tag handelt es sich um ein Typ-3-Tag, das nur gelesen werden kann. Ein Beschreiben mit einem anderen WLAN-Passwort ist nicht vorgesehen.

Wer kein NFC hat, der kann das achtstellige alphanumerische WPA2-Passwort mit unterschiedlicher Groß- und Kleinschreibung auch per Hand in den WLAN-Einstellungen eingeben. Der iPhone-Nutzer muss dies beispielsweise tun.

Gefunkt wird über das 2,4-GHz-Band entsprechend IEEE 802.11n. Die Übertragung zum Display gelingt überraschend verzögerungsfrei. Zudem muss die Kamera gar nicht am Smartphone befestigt werden. Die Reichweite ist groß genug, um das Smartphone in der einen Hand und die Kamera in der anderen Hand über Kopf zu benutzen. Das ist eine Freiheit, die ein Besitzer einer einfachen Kamera nicht hat, und es macht auf Anhieb Spaß.

Das 2,4-GHz-Band hat allerdings auch Nachteile, es ist nämlich ziemlich voll. In der Praxis beim Ausflug dürfte das nicht zum Tragen kommen; als wir mit der QX10 in der Pressekonferenz von Samsung im Berliner Tempodrom saßen, ging mit der Kamera allerdings fast gar nichts mehr. Alle paar Sekunden kam ein Bild bei dem Smartphone an. Das ist leicht nachvollziehbar, denn 802.11b/g/n hat de facto nur drei überlappungsfreie 20-MHz-Kanäle. In der Pressekonferenz saßen aber Hunderte Journalisten, alle mit mindestens einem WLAN-Gerät im Netz, die sich diese drei Kanäle teilen mussten.

Eine Kamera mit 802.11n im breiteren 5-GHz-Band wäre angesichts des Preises durchaus sinnvoll. Solche Situationen entstehen auch auf Festivals mit WLAN-Versorgung durch den Veranstalter. Andererseits bieten noch immer nicht alle Smartphones Dual-Band-WLAN.

 Cybershot QX10 im Kurztest: Sonys ausgefallenes Kameramodul für Android und iOSSpeicherung, Bildqualität und Fazit zu Sonys QX10 

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GourmetZocker 06. Sep 2013

******** Wie gross ist nochmal der Sensor aus RX 100 I+II und aus der.QX 100? *********

expat 06. Sep 2013

Zu einem Preis, der mich eher zur RX100II ziehen lässt...

Der Supporter 06. Sep 2013

Mein Fehler. Hab die 1 bei 1.83 überlesen. Dafür hat das Nokia Lumia 925 eine Aperture...

Himmerlarschund... 06. Sep 2013

und ENDLICH muss man für Duck Faces nicht mehr die miese Front Cam nutzen :-D

expat 06. Sep 2013

Danke :-)



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