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Das Logo des Kaspersky Cybersecurity Summit 2014 in San Francisco
Das Logo des Kaspersky Cybersecurity Summit 2014 in San Francisco (Bild: Kaspersky)

Cybersecurity Summit: Kaspersky Lab zielt auf das Rechenzentrum

Das Logo des Kaspersky Cybersecurity Summit 2014 in San Francisco
Das Logo des Kaspersky Cybersecurity Summit 2014 in San Francisco (Bild: Kaspersky)

Bislang fokussierte sich das auf IT-Sicherheit spezialisierte Kaspersky Lab auf den Endgeräte-Markt. Doch mit neuen Angeboten im Bereich der Server-Virtualisierung sowie anderen Rechenzentren-Lösungen konzentriert man sich jetzt zunehmend auf den Business-Sektor.

"Rund dreißig Prozent unseres Umsatzes entstammen dem Geschäft mit Unternehmen, dabei handelt es sich vorwiegend um kleine und mittlere Firmen", sagte Kasperskys Product Marketing Director, Peter Beardmore, auf dem jüngsten Kaspersky Cybersecurity Summit in San Francisco. Für diese Zielgruppe habe das Unternehmen in jüngster Zeit sein Angebot in verschiedene Richtungen erweitert. Hierzu gehören unter anderem Produkte, die bereits in den Bereich des System-Managements hineinreichen, wie eine automatische Inventur-Verwaltung oder die Überwachung von Systemkomponenten auf ihren Patch-Status und eine daraus abgeleitete Übersicht der aktuellen Verwundbarkeiten von Servern, Netzwerkkomponenten und Endgeräten.

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Neu ist ein erweitertes Angebot im Bereich der Virtualisierung. Während es bislang ein auf VMware ausgerichtetes Angebot gab, wurde diese Lösung jetzt auf Virtualisierungsumgebungen von Citrix und Microsoft erweitert. Kasperskys Security for Virtualization Light Agent ist eine Agent-basierte Lösung, die in einer virtuellen Appliance auf der Ebene des Hypervisors läuft. Das bedeutet, dass mit einem einzigen Agenten alle VMs automatisch mit der jeweils neuesten Anti-Malware-Software geschützt sind. In diesem Zusammenhang hat sich Kaspersky erst kürzlich ein Patent für eine Schutzmethode von Cloud-Diensten gesichert. Das Verfahren besteht aus einer Server- und einer Client-basierten Software. Auf der Serverseite werden Security-Analytics eingesetzt, um vor jedem Upload herauszufinden, ob dadurch eventuell die Infrastruktur gefährdet sein könnte. Auf der Client-Seite wird die Konfiguration des Gerätes auf eventuelle Sicherheitslücken geprüft.

Finanzdienstleister: Mehr Angriffe, weniger Betrug

Neben den neuen Produktangeboten wurde auf der Veranstaltung auch über den aktuellen Stand der Cybersicherheit diskutiert. Hier standen die Finanzdienstleister im Mittelpunkt des Interesses. Was die Cybersicherheit dieser Branche betrifft, so erscheint die Situation uneinheitlich. Laut Kaspersky sei zwar die Zahl der Malware-Attacken, die sich an Finanzdienste richten, im vergangenen Jahr um 27,6 Prozent auf 28,4 Millionen angestiegen, doch der größte Teil davon gehe auf das Konto der Bitcoin-Währung. Hier habe es zwei unterschiedliche Angriffsverfahren gegeben: Ein Großteil zielte auf den Diebstahl von Bitcoins in den User-Wallets ab, während andere unbemerkt eine Mining-Software installierten, um damit Bitcoins zu generieren.

Abgesehen von den Problemen mit der Internetwährung gab es auch Erfreuliches zu berichten. So sagte Visas oberste Risiko-Managerin Ellen Richey, dass sich die gegenwärtige Betrugsrate bei den Kreditkarten auf einem historischen Tief befindet. "Wir liegen heute etwa 30 Prozent unter dem Wert von vor 20 Jahren", lautete ihr Hinweis. Vor allem der Ersatz der Offline-Belege durch Online-Transaktionen sowie die zunehmende Nutzung von Echtzeit-Analytics hätten den Kreditkartenbetrug deutlich verringert.

Industrie-Spionage ist der neue Trend 

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