Auf den Spuren von GTA 5

Wir können um Kurven schlittern, bei Verfolgungsjagden die Straße verlassen und über Grünflächen brettern, auch ein paar etwas fortgeschrittene Manöver sind drin. Das Wegenetz ist nicht ganz so umfangreich wie in GTA 5 mit seinem riesigen Außengebiet. Aber es kommt durchaus mal vor, dass man eine Viertelstunde vom Stadtkern bis in eine ländliche Gegend unterwegs ist und bei Musik aus dem Autoradio entspannt.

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Neben Dialogen und Ausflugsfahrten sind die eigentlichen Kampfeinsätze eine weitere Säule von Cyberpunk 2077. Es gibt mehrere Möglichkeiten, in Feindgebieten zum Erfolg zu kommen: Wir können uns auf Schleichen spezialisieren und Gegner etwa von hinten attackieren und lautlos töten. Oder wir bauen unsere Hacker-Skills aus und überlasten ihre eingebauten Implantate.

In allen Fällen dürften die meisten Spieler aber nicht ganz um gelegentliche Shooter-Einlagen herumkommen. Cyberpunk 2077 ist ein Rollenspiel, und das bedeutet: Eigentlich entscheidet nicht das Geschick - sondern die Kombination aus den Leveln von uns, der Waffe und dem Gegner.

In der Praxis fühlt sich das aber anders an: Vor allem die späteren Feuergefechte laufen sehr effektreich ab, sie wirken zumindest subjektiv wie Action pur. Das gilt im Kampf mit Standardfeinden ebenso wie mit den gelegentlich auftauchenden Oberbossen.

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Zwischendurch gibt es noch viel mehr zu tun: Ungefähr alle ein bis zwei Stunden bekommen wir Punkte für das Optimieren unserer Charakterwerte. Dazu kommt ein Inventarsystem, in dem wir Waffen und Ausrüstung sowie Cyberfähigkeiten verwalten. Wie in Deus Ex können wir unseren Körper durch Implantate immer weiter verbessern. All diese Systeme wirken auf den ersten Blick komplex, aber letztlich geht die Bedienung nach kurzer Einarbeitung flott von der Hand.

CYBERPUNK 2077 - DAY 1 Standard Edition

Wir haben die PC-Version zuerst auch wegen der Ego-Perspektive mit der WASD- und Maus-Steuerung begonnen. Das klappt gut, aber wegen der für Dialoge nötigen Umgreiferei (meist Pfeiltasten und F) und der Steuerung beim Fahren haben wir probehalber ein Gamepad der Xbox angeschlossen und sind trotz anfänglichem Widerwillen sogar in den Ego-Shooter-Sequenzen dabeigeblieben.

Mit Controller gibt es keine harte Aufschaltung per Trigger. Stattdessen finden die Geschosse ihr Ziel auch dann, wenn wir es nicht ganz genau anvisieren. Klingt nach Casualgamer, ist aber klasse gemacht und besser als in sehr vielen anderen Spielen. Wer die Kampfsteuerung anfangs nicht mag, sollte übrigens ein paar Punkte in die entsprechenden Skills investieren und bessere Waffen abwarten. Uns haben die Gefechte nach ein paar Stunden richtig Spaß gemacht.

  • In den Außengebieten lernen wir Panam kennen - und mehr als schätzen. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Nach ein paar Ausrüstungsfunden sieht unser Charakter ziemlich schrill aus ... (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Eine der vielen ungewöhnlichen Figuren von Night City. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • In einer Nebenmisssionen haben wir es mit einer merkwürdigen Taxi-KI zu tun. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersichtskarte ist wenig übersichtlich - stört aber kaum. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem Motorrad sehen wir uns auch mal von außen. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Hier kann man die berechneten Effekte von jeder Kugel sehen. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Im Cyberspace-Modus ermitteln wir wie ein Detektiv. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Der Talentbaum ist extrem umfangreich. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Silverhand bei einer Besprechung. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Das PC-Grafikmenü lässt umfangreiche Anpassungen zu. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Die Steuerung per Gamepad klappt sehr gut. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
Das PC-Grafikmenü lässt umfangreiche Anpassungen zu. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)

Zum Test hatten wir von CD Projekt Red nur die PC-Version erhalten. In der ersten Version gab es noch sehr viele deutlich sichtbare Bugs, in der zweiten Fassung ein paar Tage später hatte sich die Lage massiv gebessert. Der finale Day-1-Patch stand uns nicht zur Verfügung.

Wir haben absichtlich auf einem dezent veralteten PC gespielt - Intel Core i5-6500, Nvidia Geforce RTX 2070 und 16 GByte RAM. Fast alle Grafikoptionen hatten wir auf Mittel gestellt. Vermutlich sieht das Spiel auf Xbox One, Series X/S sowie Playstation 4 und 5 halbwegs ähnlich aus. Mit der Grafikqualität und der Bildrate (meist zwischen 30 und 60 fps) waren wir sehr zufrieden.

Auch in schnellen Actionsequenzen war Cyberpunk 2077 stets gut spielbar. In den kommenden Tagen testen wir die finale Version des Spiels noch mit weiteren Systemen, dabei gehen wir auch auf Raytracing und High-End-Rechner ein (zu den offiziellen PC-Systemanforderungen).

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 Tolle Story und inhaltliche TiefeCyberpunk 2077: Verfügbarkeit und Fazit 
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CptData 12. Dez 2020

Afaik gab's genau eine Person, bei der "Braindance" wirklich einen epileptischen Anfall...

xxsblack 10. Dez 2020

Weil es Spaß macht. Nach ner knackigen Gta/RedDead Mission bei ner Partie Golf oder...

trinkhorn 09. Dez 2020

Das ist mies. Bei mir läufts aber auch seltsam über Amazon. Habe die normale Version...

trinkhorn 09. Dez 2020

Meinst du man bekommt ein Navi wenn man dem Char weibliche Genitalien gibt?



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