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Cyberpunk 2077: Epic Games Store erhält Exklusivabsagen

Die PC-Versionen von Titeln wie Borderlands 3 und Control erscheinen zum Ärger einiger Spieler exklusiv im Epic Games Store. Nun hat es wohl auch einige Absagen an derartige Deals gegeben, unter anderem von den Entwicklern hinter Cyberpunk 2077.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Cyberpunk 2077
Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)

Seit Monaten sorgen immer neue Vereinbarungen über die exklusive Veröffentlichung von PC-Spielen im Epic Games Store für Ärger in Teilen der Community. Nun haben sich erstmals große und kleine Entwickler gegen derartige Deals entschieden. Das bekannteste betroffene Game ist Cyberpunk 2077, das im April 2020 über Steam, den Epic Games Store und Gog.com erscheint - Letzteres gehört dem Hersteller CD Projekt Red, nur dort wird es den Actiontitel ohne DRM-Maßnahmen geben.

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"Wir haben gemerkt, dass Exklusivspiele bei uns offenbar nicht funktionieren", sagt Marcin Traczyk von CD Projekt Red im Gespräch mit PC Games N mit Bezug auf Thronebreaker: The Witcher Tales. "Wir möchten die Anzahl der Personen, die auf ein Spiel zugreifen können, nicht begrenzen." Die PC-Version des Fantasy-Rollenspiels war im Oktober 2018 exklusiv über Gog.com erschienen.

Ganz ähnlich begründet Herve Hoerdt von der französischen Niederlassung von Bandai Namco (Publisher unter anderem von Cyberpunk 2077), dass die PC-Spiele des Publishers nicht im Epic Games Store erscheinen. "Wir wollen, dass unsere Inhalte für so viele Fans wie möglich verfügbar sind", sagt Hoerdt zu MCV. Er will keine Spiele mehr über den Store verkaufen, solange das für ihn nur im Rahmen eines Exklusivdeals möglich ist.

Offenbar besteht Epic Games bei einigen Anbietern auf Exklusivität, aber nicht bei allen - den Entwickler eines potenziellen Erfolgstitels wie Cyberpunk 2077 kann man schließlich schlecht unter Druck setzen.

Eine Absage hat Epic Games auch von Wlad Marhulets, dem einzigen Entwickler des gerade über Steam veröffentlichten Horror-Abenteuers Darq bekommen. Marhulets hatte laut einem Beitrag auf Reddit ebenfalls nur die Wahl, sein Game bei Epic Games exklusiv oder gar nicht zu vertreiben. Er habe sich dann ganz dagegen entschieden - unter anderem, weil er bereits zu vielen Leuten die Veröffentlichung über Steam versprochen hatte.

Für viele kleinere Entwickler ist die Veröffentlichung über den Epic Games Store interessant, weil sie dort 88 Prozent der Umsatzerlöse bekommen. Bei Steam sind es im Regelfall nur 70 Prozent, außerdem erhalten viele von ihnen bei Epic Games einen Vorschuss. In letzter Zeit gibt es immer mehr Versuche, die unterschiedlichen Launcher der Shops - darunter auch Origin von Electronic Arts und Battle.net von Blizzard - zusammenzufassen. HP Omen bietet das in seinem Control Center ebenso an wie Gog.com in seiner Software.

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Clown 02. Sep 2019

Ich verstehe, was Du meinst, aber das ist genau das Gegenteil eines Mehrwertes. Im Grunde...

HierIch 28. Aug 2019

Danke! ;) Und kannst du das auch begründen?

Hotohori 27. Aug 2019

Valve ist nicht Facebook. Und mit dem Argument dürfte ich dank Win10 gar nicht online sein.

mnementh 27. Aug 2019

Das es für Steam und Gog angekündigt war hat doch in der Vergangenheit andere Entwickler...

mnementh 27. Aug 2019

Sie bieten es ja in ihrem eigenen Laden auch an. Aber mit der parallelen...


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