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Cyberpunk 2077: Eine große Sammelklage gegen CD Projekt statt viele kleinere

Anwälte und ein US-Gericht haben sich geeinigt: Statt 13 Sammelklagen gibt es lediglich ein Verfahren wegen Cyberpunk 2077 .
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
Artwork von Cyberpunk 2077 Bild: CD Projekt Red

Nach der Veröffentlichung von Cyberpunk 2077 haben mehrere große Kanzleien jeweils eigene Sammelklagen gegen CD Projekt eingereicht oder zumindest vorbereitet. Nun informierte das polnische Unternehmen in einer offiziellen Mitteilung(öffnet im neuen Fenster) seine Aktionäre darüber, dass es lediglich eine gemeinsame Sammelklage geben werde.

Zumindest ist die Bekanntmachung von CD Projekt wohl so zu verstehen - der letzte Satz ist nicht ganz schlüssig. Das Unternehmen weist selbst darauf hin, dass bei Unklarheiten die polnische Originalversion gelte. Die US-Fachpresse - unter anderem PC Gamer(öffnet im neuen Fenster) - versteht die Mitteilung ebenfalls so, dass es nur eine Verhandlung geben werde.

Grund für die Sammelklage: Aktionäre von CD Projekt sind der Auffassung, dass sie über den technischen und inhaltlichen Zustand von Cyberpunk 2077 vor der Veröffentlichung getäuscht worden seien.

Bugs und weitere Probleme führten zu Rückgaben bei Microsoft und Sony sowie zu einem Verkaufstopp im Playstation Store, was negative Auswirkungen auf den Umsatz von CD Projekt und damit auf den Aktienkurs gehabt habe. Dieser brach in der Tat nach Bekanntwerden der Probleme ein, was für die Anteilseigner einen Verlust bedeutet.

Rechtsstreit rund um den Zustand von Cyberpunk 2077

Vor der Veröffentlichung von Cyberpunk 2077 am 10. Dezember 2020 hatten Manager von CD Projekt Red sich mehrfach positiv über die Xbox-One- und PS4-Version geäußert.

Cyberpunk 2077 - Marcin Iwinski über das Spiel
Cyberpunk 2077 - Marcin Iwinski über das Spiel (05:09)

Studiochef Adam Kicinski etwa sagte Ende November 2020 zu Analysten, das Spiel laufe auf beiden Konsolen " überraschend gut " . Kicinski war so gut wie sicher über den tatsächlichen Zustand informiert und hätte diesen in einem offiziellen Gespräch korrekt darstellen müssen.

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CD Projekt kündigte im Dezember 2020 an(öffnet im neuen Fenster) , sich juristisch "energisch" gegen die Vorwürfe wehren zu wollen. Zu den möglicherweise problematischen Äußerungen etwa von Kicinski äußerte sich das Unternehmen bislang nicht öffentlich.


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