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Cyberpunk 2077 Konsole: V ist auf Xbox schneller und auf Playstation schöner

Die Unterschiede von Cyberpunk 2077 auf Playstation und Xbox sind größer als erwartet. Auf der PS5 fehlt eine sinnvolle Video-Option.

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Artwork von Cyberpunk 2077
Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)

Die gute Nachricht: Wer jetzt als Hauptfigur V die Konsolenversion von Cyberpunk 2077 spielt, bekommt auf allen Plattformen ein richtig gutaussehendes Programm, das beim Anspielen (fast) keine offensichtlichen Probleme offenbart hat. Die schlechte Nachricht: Es ist nicht ganz egal, zu welcher Fassung man greift - und die Entscheidung ist nicht einfach.

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Das fängt mit dem Download und dem anschließenden Platzverbrauch auf der Festplatte oder SSD an: Während der Client für Xbox Series X/S und One rund 59,4 GByte umfasst, müssen Nutzer auf Playstation 4 und 5 rund 101,6 GByte reservieren.

Woran das liegt - unklar. Es kommt immer wieder vor, dass es kleine Unterschiede bei der Größe von Konsolenversionen gibt. Die mehr als 40 GByte von Cyberpunk 2077 sind ungewöhnlich.

Auch bei den Ladezeiten gibt es Auffälligkeiten, die wir so nicht erwartet hätten. Allerdings betrifft das nur Xbox Series X/S und Playstation 5: Hier lädt die Konsole von Microsoft einen Spielstand direkt vom Anfang in knapp 9 Sekunden, während die PS5 dafür rund 17 Sekunden benötigt.

Bei den Ladezeiten auf Xbox One, Playstation 4 Pro und Playstation 4 haben wir keine größeren Unterschiede gefunden: Alle drei Konsolen laden Cyberpunk 2077 am gleichen Speicherpunkt in rund 45 Sekunden. Übrigens zeigt das Spiel nach dem Start kaum noch Ladebalken - primär dann, wenn wir sterben.

Auf Xbox Series X und Playstation 5 sowie PS4/Pro gibt es in den Grafikeinstellungen ein Menü namens "Video", dass wir auf Xbox Series S und Xbox One vergebens suchen. Allerdings ist auf den Konsolen unter "Video" nicht der gleiche Inhalt zu finden.

Im Falle der Xbox Series X können wir zwischen "Performance" und "Qualität" wählen. Ersteres gibt der Bildfrequenz den Vorrang gegenüber der Bildqualität. Letzteres hält die jeweilige native Auflösung zuungunsten der Bildrate stabil.

Auf allen Playstation-Versionen finden wir eine andere Option: Unter "Video" können wir den HDR10-PQ-Modus ein- und ausschalten - ein zumindest theoretisch besonders aufwendiger HDR-Modus. Das eigentliche (separate) HDR-Menü von Cyberpunk 2077 ist auf allen Konsolen gleich.

Bei der Beurteilung der tatsächlichen Spielegrafik gefällt uns Cyberpunk 2077 in allen Modi auf den Playstation-Plattformen minimal besser. Die Farben sind etwas ausgewogener, Details besser zu sehen und Kontraste stärker. Unterschiede zwischen aktiviertem und deaktiviertem HDR10 PQ sind uns beim besten Willen nicht aufgefallen.

Auf Xbox erscheint uns das Bild im Direktvergleich ein bisschen zu matschig. Das fällt auf Bildern leider kaum auf. Im unmittelbaren, direkten Vergleich auf einem guten Monitor kann man die Unterschiede aber ganz gut erkennen.

CYBERPUNK 2077 - DAY 1 Standard Edition

Auf Xbox One und der Playstation 4 kommt uns das Programm etwas weniger flüssig vor als auf den neuen Konsolen - allerdings ist es immer noch gut spielbar. Großes Aber: Wir können noch nicht sagen, ob die älteren Konsolen in späteren, teils wirklich schnellen Kämpfen gegen Oberbosse dann doch so sehr ruckeln, dass es stört.

  • Windows-PC: Das Grafikmenü der PC-Version. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Xbox Series X: Im Video-Menü gibt es die Wahl zwischen Performance und Qualität. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Playstation 5: Im Video-Menü können die Nutzer HDR10 PQ aktivieren. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Playstation 4 Pro: Im Video-Menü können die Nutzer HDR10 PQ aktivieren. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Playstation 4 (Standard): Im Video-Menü können die Nutzer HDR10 PQ aktivieren. (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Windows-PC: Bar (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Xbox Series X: Bar (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Playstation 5: Bar (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Playstation 4 Pro: Bar (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Xbox One (Standard): Bar (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Playstation 4 (Standard): Bar (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Windows-PC: Hauptfigur V (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Xbox Series X: Hauptfigur V (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Playstation 5: Hauptfigur V (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Playstation 4 Pro: Hauptfigur V (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Xbox One (Standard): Hauptfigur V (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Playstation 4 (Standard): Hauptfigur V (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Windows-PC: Knepienwirt Pepe  (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Xbox Series X: Kneipenwirt Pepe (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Playstation 5: Kneipenwirt Pepe (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Playstation 4 Pro: Kneipenwirt Pepe (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Xbox One (Standard): Kneipenwirt Pepe (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
  • Playstation 4 (Standard): Kneipenwirt Pepe (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)
Windows-PC: Bar (Bild: CD Projekt Red / Screenshot: Golem.de)

Der Menüpunkt "Grafik" ist übrigens auf allen Konsolen gleich. Wir können dort Filmkörnung, chromatische Aberration, Schärfentiefe und ähnliche Effekte ein- und ausschalten sowie die Gammakorrektur vornehmen.

Abstürze oder andere technische Fehler sind uns beim Anspielen nicht aufgefallen. Lediglich auf der Playstation 4 (Standard) gab es ein größeres Problem, nämlich viele entweder gar nicht sichtbare oder farblich falsch markierte Dialogzeilen. Das stört sehr, sollte aber von CD Projekt Red relativ schnell zu korrigieren sein.

Cyberpunk 2077 (Test auf Golem.de) ist für Google Stadia, Windows-PC, Xbox One und Playstation 4. Die PC-Version ist bei Gog.com ohne DRM verfügbar, bei Steam und im Epic Games Store mit dem üblichen Kopierschutz.

Der Preis liegt je nach Plattform zwischen 60 und 70 Euro. Speziell angepasste Versionen für Xbox Series X/S und Playstation 5 sollen 2021 folgen.

Nachtrag vom 10. Dezember 2020, 16:39 Uhr

Wir haben unsere Screenshot-Galerie mit Vergleichsbildern der PC-Version erweitert. Die Bilder wurden in den Maximaleinstellungen mit aktiviertem Raytracing aufgenommen. Ein seperater Technik-Test der PC-Fassung folgt.

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RienSte 12. Jan 2021

Ja... darum ging's ja, dass Features verloren gehen. Unter anderem eben auch InHouse...

LangFinger90 17. Dez 2020

Bei mir ist die NPC-Dichte auf max gestellt und mir fallen keine Probleme auf. Werde sie...

Inuittheram 15. Dez 2020

Nein sind sie nicht. Im Gegenteil, auf der Playstation sieht das Spiel matschiger aus...

yumiko 14. Dez 2020

Wenn wir schon beim Zitieren sind, hier von PCGH: "Bei der Xbox One S fällt die...

Sybok 13. Dez 2020

Nachdem ich inzwischen mal die FPS gemessen habe kann ich sagen: So schnell läuft es bei...


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