Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Golem Plus Artikel
Cybergrooming:
Gefährliche Nähe im Netz

Was harmlos im Chat beginnt, endet oft als Albtraum. Täter nutzen Vertrauen, Neugier und Einsamkeit von Kindern aus. Was Eltern tun können.
/ Rene Koch
6 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Auch die Landesmedienanstalt NRW bietet Auflärung zum Thema Cybergrooming an. (Bild: Landesanstalt für Medien NRW)
Auch die Landesmedienanstalt NRW bietet Auflärung zum Thema Cybergrooming an. Bild: Landesanstalt für Medien NRW

Ich war 15, als ich zum ersten Mal Internet zu Hause hatte. Es muss um das Jahr 2000 gewesen sein: Kabelmodem, laute Einwahlgeräusche und eine völlig neue Welt da draußen. Spickzettel.de war eine meiner Hauptanlaufstellen – wer mochte schon Hausaufgaben? Und abends, wenn meine Eltern Ruhe wollten, gab es noch Knuddels.de, damals eine der größten Chatplattformen im deutschsprachigen Raum.

Ein "Pling" ertönte, und ein Junge in meinem Alter fragte, welche Videospiele ich so spielte. Zunächst tauschten wir Cheats für GTA aus, dann kamen persönliche Fragen, später vertrauten wir einander Geheimnisse an. Nach wenigen Tagen war er ein Freund geworden – nur eben online.

Golem Plus Artikel