• IT-Karriere:
  • Services:

Hauptangeklagter belastet

Am Montag wurde auch der Hauptangeklagte Xennt belastet. Demnach wurden auf sichergestellten Rechnern in Luxemburg Hinweise gefunden, dass dem 61-Jährigen durchaus bewusst war, welche Inhalte auf den Servern gehostet wurden. Dem Bericht zufolge informierte ihn ein Kunde darüber, dass er Cannabis auf der Plattform verkaufe. Darauf soll Xennt unter dem Alias "Jordan Robson" dem Kunden sogar eine Kooperation vorgeschlagen haben.

Stellenmarkt
  1. ilum:e informatik ag, Mainz
  2. Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH, Potsdam

Eine frühere Aussage über den Cyberbunker mussten die Ermittler jedoch revidieren. Hatten sie nach ersten Ermittlungen im April 2020 noch behauptet, "keine einzige legale Seite" gefunden zu haben, äußerten sie sich nun anders. Demnach wurde auf den 403 Servern die Seite eines Badmintons-Clubs entdeckt.

Abschlussbericht fehlt noch

Der schiere Umfang der sichergestellten Unterlagen hat bislang jedoch verhindert, dass die Ermittler einen Abschlussbericht vorlegen konnten. Solche Datenmengen habe es noch nicht gegeben, hieß es zur Begründung.

Offenbar sind auch die Verteidiger nach der Verhandlung zur Einschätzung gelangt, dass die Ermittler am Montag viel belastendes Material präsentiert haben. Dem Trierischen Volksfreund zufolge soll einer der Anwälte beim Verlassen des Saals seinem Kollegen zugeraunt haben: "Das war aber nicht so gut für die Jungs."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
  • Der Cyberbunker liegt oberhalb von Traben-Trarbach auf dem Mont Royal. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Auf dem Gelände des früheren Amtes für Wehrgeophysik befinden sich noch zwei weitere Gebäude. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Gelände hat eine Gesamtfläche von 13 Hektar. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Eingang befindet sich (links oben im Bild) hinter dem Antennenmast. Gegenüber haben sich Speditionen angesiedelt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Zum Zeitpunkt des Verkaufs war die Liegenschaft noch deutlich besser gepflegt. (Foto: LKA Rheinland-Pfalz)
  • Der Altbau wurde 1938/39 als Rohbau einer Luftwaffenschule errichtet, jedoch erst Mitte der 1970er Jahre fertiggestellt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • In der Mitte des Bildes sind die grünen Türme des Bunkers zu erkennnen. Im Hintergrund ist der Tower des Flugplatzes zu sehen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Am Eingang erinnert noch viel an den früherern Besitzer des Geländes, die Bundeswehr. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Rechts neben dem Eingang befindet sich die frühere Wache. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Gegensprechanlage ist herausgerissen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Seit September 2019 ist das komplette Gelände beschlagnahmt, ein Verkauf ist nicht möglich. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Adresse des Cyberbunkers lautet: Über den Weinbergen 1. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die kleinen Rottweiler-Welpen wurden zu Wachhunden ausgebildet. (Foto: Privat/Golem.de)
  • Am 25. September 2019 stürmten Hunderte Beamte das Gelände. (Foto: LKA Rheinland-Pfalz)
  • Im 1. Untergeschoss, der sogenannten gelben Sole, befanden sich die Büros des Cyberbunkers. (Foto: LKA Rheinland-Pfalz)
  • Das Rechenzentrum versprach "bulletproof hosting" unter allen Bedingungen. (Foto: LKA Rheinland-Pfalz)
  • Die 100 bis 200 Arbeitsplätze, die der niederländische Eigentümer versprochen hatte, wurden nie geschaffen. (Foto: LKA Rheinland-Pfalz)
  • Im Bunker gab es auch gemütliche Ecken. (Foto: LKA Rheinland-Pfalz)
  • Im 2. Untergeschoss befand sich der Serverraum. (Foto: LKA Rheinland-Pfalz)
  • Bei der Razzia wurden mehr als 400 Server sichergestellt. (Foto: LKA Rheinland-Pfalz)
  • Die Versorgungstechnik im Bunker sollte den Betrieb auch im Ernstfall sicherstellen. (Foto: LKA Rheinland-Pfalz)
  • Für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gab es Batterien. Anschließend sprangen die Dieselaggregate an. (Foto: LKA Rheinland-Pfalz)
  • Auch im Innern des Bunkers erinnert noch viel an den früheren Betreiber. (Foto: LKA Rheinland-Pfalz)
Der Cyberbunker liegt oberhalb von Traben-Trarbach auf dem Mont Royal. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
 Cyberbunker-Prozess: Mitarbeiter speicherten Server-Passwörter in Excel-Tabelle
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (u. a. XFX Radeon RX 6800 QICK319 BLACK Gaming 16GB für 949€)

Nasenbaer 21. Jan 2021 / Themenstart

Die Einleitung des Threads war von mir sarkastisch gemeint um darauf hinzuweisen, da...

Prypjat 21. Jan 2021 / Themenstart

So lange die Polizei das wieder hostet ist es mir egal. ^^

StaTiC2206 21. Jan 2021 / Themenstart

gehören die Verantwortlichen in den Knast. ich hätte es anders hochgezogen

StaTiC2206 21. Jan 2021 / Themenstart

vor 10 Jahren gab es mal einen Thread im Gulli:Board da hat einer dokumentiert wie er...

Yerk 21. Jan 2021 / Themenstart

Es spricht eigentlich alles dafür, dass die Betreiber mit den Paragraph 31 stgb im...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020) Video aufrufen
    •  /