• IT-Karriere:
  • Services:

Neues Geschäftsfeld Kryptohandy

Solche Geräte wie das aus CCC-Umfeld stammende Cryptophone werden nicht nur von staatlichen Stellen für eine besondere sichere Kommunikation genutzt. Auch in kriminellen Kreisen gehören sie fast schon zum Standard, wie zuletzt der Hack von Enchrochat, einem Anbieter abgesicherter Android-Smartphones und verschlüsselter Kommunikationsdienste, gezeigt hat. Xennt witterte dahinter ein langfristig gutes Geschäft und soll zu diesem Zweck auch mit der irischen Unterweltgröße George M., wegen seines Watschelgangs Pinguin genannt, kooperiert haben.

Stellenmarkt
  1. Berliner Wasserbetriebe, Berlin
  2. Hays AG, München

Der frühere Drogenhändler, auch Mr. Green genannt, tauchte den Berichten zufolge 2015 erstmals an der Mosel auf. Davon bekam die irische Journalistin Nicola Tallant Wind und konnte ihn im November 2015 mit einem Foto auf der Titelseite der Sunday World präsentieren. "Der verlorene Pate" lautete die Schlagzeile, weil M. 20 Jahre lang nicht auffindbar gewesen sein soll.

Ermittler sind alarmiert

Spätestens mit dem Auftreten des Mr. Green in Traben-Trarbach waren die deutschen Ermittler alarmiert. Sie vermuteten hinter dem Iren den Kopf einer kriminellen Organisation, der auch den Kauf des Bunkers finanziert haben soll. Xennt war demnach M.s technischer Berater, der die abhörsicheren Handys entwickeln sollte. Den Berichten zufolge lief die selbst entwickelte App Underground auf Blackberrys, der neu entwickelte Messenger Exclu auf Android-Geräten des inzwischen insolventen britischen Herstellers Wileyfox.

Dem New Yorker zufolge soll der Betreiber des niederländischen Verschlüsselungsdienstes Ennetcom, Danny Manupassa, ebenfalls an einer Investition in Traben-Trarbach interessiert gewesen sein. Doch nachdem sein Dienst 2016 dicht gemacht worden sei, hätten sich die Pläne zerschlagen, heißt es in dem Bericht.

Traffic wird ausgeleitet

Die deutschen Ermittler sahen damals auf jeden Fall genügend Gründe, mit allen technischen Mitteln das Treiben auf dem Mont Royal zu überwachen. Allein von Mr. Green sollen 16 Telefone abgehört worden sein. Dem New Yorker zufolge befasste sich eine Cybercrime-Einheit des Landeskriminalamts (LKA) Rheinland-Pfalz in Mainz seit Anfang 2015 mit dem Fall. Ende 2015 besorgte sie sich die richterliche Erlaubnis, den Datenverkehr des Cyberbunkers mitzuschneiden. Offenbar über eine Art Splitter, wie der BND ihn benutzt, um Daten an Netzknoten auszuleiten.

Über 1 Million Angebote beim Amazon Prime Day

Immerhin 10 bis 15 Prozent des Traffics seien unverschlüsselt gewesen. Anhand des überprüfbaren Datenverkehrs sei klar geworden, dass im Cyberbunker illegale Webangebote gehostet wurden, beispielsweise für Drogenverkauf, Kreditkartenbetrug oder andere kriminelle Geschäfte. Doch ebenso, wie die Post nicht für die Beförderung von Drogen verantwortlich gemacht werden kann, haftet ein Provider normalerweise nicht für die Inhalte seiner Kunden. Dies besagt das sogenannte Providerprivileg aus der E-Commerce-Richtlinie der EU.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Nur die Pornoanbieter wurden reichErmittler setzen gefakte Tor-Webseite auf 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Angebote zu Spielen, Gaming-Monitoren, PC- und Konsolen-Zubehör, Gaming-Laptops uvm.)
  2. 7,29€
  3. 14,99€
  4. 9,49€

taktv6 15. Okt 2020

Die Anbindung des Autonomen Systems (AS) der Calibour GmbH erfolgte durch einen Upstream...

Prypjat 15. Okt 2020

Aber bitte nur mit gelöschtem Licht, sonst ist es nicht wirklich Dark ^^

genussge 15. Okt 2020

In absehbarer Zeit könnte man auch einfach die ursprüngliche Funktion wieder in Anspruch...

Plasma 14. Okt 2020

Der war gut :-D Ob der besonders rau im Abgang ist?

Recruit 14. Okt 2020

zu dem Thema gibt es eine tolle Doku: y**tube.c*m/watch?v=1aEpZY4gYog


Folgen Sie uns
       


Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte)

Intel leistete in den 70ern Pionierarbeit und wäre dennoch fast gescheitert. Denn ihren bahnbrechenden 4-Bit-Mikroprozessor wurden sie erst gar nicht los.

Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /