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Nur die Pornoanbieter wurden reich

Wirklich reich wurden dadurch eher die Pornoanbieter, deren Seiten er in dem Bunker hostete. Erlaubt war den Kunden "jeder gewünschte Inhalt, außer Kinderpornografie oder irgendetwas, das mit Terrorismus zu tun hat", wie es auf der Webseite Cyberbunker.com hieß. Xennt versprach nicht nur kugelsicheren, sondern bombensicheren Schutz vor "Wirbelstürmen, Erdbeben, Flugzeugabstürzen, (Atom)-Bomben, Überschwemmungen und allem anderen".

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Doch weil die Geschäfte nicht so gut liefen, vermietete er einen Teil der Räumlichkeiten an Leute, die dort Ecstasy produzierten. Bei einer Explosion und einem Brand im Juli 2002 flog die Drogenküche auf und Xennt verlor seine Gewerbeerlaubnis.

Republik Cyberbunker gegründet

Wenige Tage später gründete Xennt zusammen mit Kamphuis, der 1999 als Programmierer zum Bunkerteam gestoßen war, die Republik Cyberbunker. Das Bunkergelände wurde zum freien Staatsgebiet erklärt. Während Xennt sich als Seine Majestät anreden ließ, fungierte Seine Königliche Hoheit Prinz Sven Olaf von Cyberbunker-Kamphuis als Außen- und Telekommunikationsminister.

Dem Spiegel zufolge soll Xennt die Sezession von den Niederlanden als "Scherzereien" bezeichnet haben. Kamphuis hält hingegen bis heute daran fest. Bei einem Treffen mit dem New Yorker im Frühjahr in der Nähe des alten Cyberbunkers bezeichnete er sich als "libertären Rechtsextremen" und gab antisemitische Sprüche sowie Verschwörungstheorien von sich. Davon zeugt auch sein Account auf der Twitter-Alternative Gab. Auf die Frage, ob er jemals mit der deutschen Polizei über den Fall Cyberbunker gesprochen habe, antwortete er: "Wir verhandeln nicht mit Terroristen."

Erstaunlicherweise spielt Kamphuis in dem Verfahren keine Rolle, obwohl er nach eigenen Angaben im Jahr 2015 maßgeblich die Infrastruktur aufgebaut hat und für Xennt eine Art Suchmaschine für das Darknet (Onions.es und Cb3rob.org) entwickelt haben will. Über Cb3rob.org/darknet sollen 6.500 Darknet-Seiten zu finden gewesen sein, darunter den Ermittlern zufolge auch solche mit kinderpornografischen Inhalten. Anders als in manchen Medien dargestellt, wurden über den Cyberbunker keine entsprechenden Inhalte "versendet" oder "liefen" darüber.

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Zudem soll Kamphuis bei einem Geschäftsfeld geholfen haben, das langfristig die Zukunft des Cyberbunkers sicherstellen sollte: der Entwicklung und dem Verkauf von Kryptohandys.

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 Für "Appel und Ei" verkauftNeues Geschäftsfeld Kryptohandy 
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taktv6 15. Okt 2020

Die Anbindung des Autonomen Systems (AS) der Calibour GmbH erfolgte durch einen Upstream...

Prypjat 15. Okt 2020

Aber bitte nur mit gelöschtem Licht, sonst ist es nicht wirklich Dark ^^

genussge 15. Okt 2020

In absehbarer Zeit könnte man auch einfach die ursprüngliche Funktion wieder in Anspruch...

Plasma 14. Okt 2020

Der war gut :-D Ob der besonders rau im Abgang ist?

Recruit 14. Okt 2020

zu dem Thema gibt es eine tolle Doku: y**tube.c*m/watch?v=1aEpZY4gYog


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