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Für "Appel und Ei" verkauft

"Die niederländische Tageszeitung De Telegraaf bezeichnet einen führenden Mitstreiter von Cyberbunker als Hackerkönig, Internetanarchisten und Internet-Freiheitskämpfer. Auch der frühere Eigentümer von Cyberbunker sei 'so ein Technoanarchist' gewesen", schrieb Lokalreporter Winfried Simon. Neben Xennt dürfte auch Sven Olaf Kamphuis alias cb3rob gemeint gewesen sein, der 2013 in Spanien wegen der Spamhaus-Attacke festgenommen wurde.

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Das Problem an dem Verkauf: Die lokalen Behörden wie die Verbandsgemeinde- oder Stadtverwaltung hatten kein Mitspracherecht. Die Bima war froh, mit Xennt überhaupt einen Käufer für das 13 Hektar große Gelände gefunden zu haben. Hätte es mit dem Verkauf noch länger gedauert, wäre die Bunkertechnik vermutlich entfernt worden, um die Wartungs- und Stromkosten zu reduzieren. Dennoch erscheint der Kaufpreis mit 450.000 Euro niedrig. Neben dem Bunker mit 5.526 qm Fläche gab es noch den Altbau mit 1.673 qm und das Atrium mit 2.686 qm Nutzfläche. "Für einen Appel und Ei ging das Ding über den Tisch", kritisiert der Bürgermeister.

Ein Faible für Bunker

Hinzu kam, dass das Landeskriminalamt (LKA) in Mainz das Bima schon vor dem Verkauf über den Xennts Vergangenheit informiert hatte. Doch die Bonner Behörde wollte ihre Pläne davon nicht mehr stoppen lassen. Xennts Firma versprach dem Volksfreund zufolge vollmundig: "Wir werden in dem Bunker eine Sicherheits-Datenbank einrichten. In den Büros werden Mitarbeiter Computerprogramme entwickeln. Das könnten schon um die 100 Leute sein."

Doch dazu kam es nie. Bis heute scheint unklar, warum der am 10. November 1959 in der Nähe von Arnheim unter dem bürgerlichen Namen Herman-Johan Verwoert-Derksen geborene Xennt eigentlich den Bunker angemietet hat. Allerdings gilt der heute 60-jährige als "bunkergeil". So beschreibt ihn einer der vielen Weggefährten, mit denen der New Yorker gesprochen hat. Als Jugendlicher soll er häufiger einen alten Nazibunker in der Nähe von Arnheim besichtigt haben.

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Bulletproof Hoster

1995 kaufte er schließlich einen früheren Nato-Bunker in der niederländischen Schelde-Mündung. Auf Anfrage des New Yorker, woher sein spezielles Faible herrühre, antwortete Xennt: "Ich kann nicht erklären, warum ich Bunker mag. Warum mag jemand Hamburger? Warum mögen die Leute Motorsport? Ich kann es nicht beantworten. Ich mag einfach Bunker. Das ist alles."

In Kloetinge entwickelte er das Konzept des "kugelsicheren Hostings" ("bulletproof hosting") und gründete den Cyberbunker. Sein erster Versuch, die Vorliebe für Bunker mit einer Geschäftsidee zu verbinden.

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taktv6 15. Okt 2020

Die Anbindung des Autonomen Systems (AS) der Calibour GmbH erfolgte durch einen Upstream...

Prypjat 15. Okt 2020

Aber bitte nur mit gelöschtem Licht, sonst ist es nicht wirklich Dark ^^

genussge 15. Okt 2020

In absehbarer Zeit könnte man auch einfach die ursprüngliche Funktion wieder in Anspruch...

Plasma 14. Okt 2020

Der war gut :-D Ob der besonders rau im Abgang ist?

Recruit 14. Okt 2020

zu dem Thema gibt es eine tolle Doku: y**tube.c*m/watch?v=1aEpZY4gYog


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