Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.

Artikel von Anna Biselli veröffentlicht am
So genau lassen sich Hackerangriffe selten zuordnen.
So genau lassen sich Hackerangriffe selten zuordnen. (Bild: mark justinecorea/CC-BY 2.0)

"Im Internet weiß niemand, dass du ein Hund bist." Dieser Meme-gewordene Satz aus dem Jahr 1993 stimmt schon lange nicht mehr: Er stimmt nicht einmal für die professionellen Hacker, die mit Tastatur und Maus im Auftrag von Staaten Technologieunternehmen, Regierungseinrichtungen oder Militäreinrichtungen angreifen. Im Internet trägt niemand eine Uniform, könnte man stattdessen vielleicht sagen. Und trotzdem ordnen IT-Sicherheitsspezialisten immer wieder Angriffe zu und finden heraus, zu welchem Land solche APT-Gruppen gehören.


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