Pläne für den digitalen Gegenangriff

Nach Angriffen auf Bundestag und Regierungsbehörden werden immer wieder Forderungen nach sogenannten Hackbacks laut, die die Bundesregierung aktive Cyberabwehr nennt. Es sind digitale Gegenangriffe, mit denen etwa die Angriffsinfrastruktur lahmgelegt oder abgegriffene Daten von den Servern der Täter gelöscht werden sollen.

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Die Bundesregierung arbeitet bereits an Regeln für den Cyber-Gegenschlag. Im Entwurf für das nächste IT-Sicherheitsgesetz aus dem Hause von Bundesinnenminister Horst Seehofer lassen sich erste Schritte hin zu einer offensiven Sicherheitsstrategie erkennen. An einem konkreten Gesetzesvorschlag zum Gegenangriff arbeitet das Ministerium bereits.

Doch während die Einen Hackbacks als dringend notwendiges Mittel bezeichnen, warnen Andere davor. Trifft es die Falschen, könne das zu Eskalationen führen, sagte etwa der Sicherheitsforscher Candid Wuest von der Firma Symantec. Man solle lieber defensive Maßnahmen weiterentwickeln, sagen Oppositionspolitiker. Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages warnen in einem Gutachten vor einem Rüstungswettlauf. Sogar vor der Gefahr eines "Cyber-Kundus" warnte der FDP-Innenpolitiker Stephan Thomae.

In den USA könne man beobachten, dass eine solche offensive Strategie gegen APT-Gruppen nicht funktioniere, sagt Herpig: "Es gibt weiterhin viele Datenlecks und erfolgreiche Angriffe, obwohl man Militär und Nachrichtendienste immer wieder aufgerüstet hat." Er fordert, sich erst einmal um die "defensive Resilienz" zu kümmern, bevor man zur offensiven Sicherheitspolitik übergeht.

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 Eine APT-Gruppe der NSA wurde durch Leaks bekannt
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