Cyberangriff im Bundestag: Ausländischer Geheimdienst soll Angriff gestartet haben

Experten vermuten hinter dem aktuellen Angriff auf Rechner im Bundestag einen ausländischen Geheimdienst. Das gehe aus einer ersten Analyse der verwendeten Malware vor.

Artikel veröffentlicht am ,
Experten vermuten einen ausländischen Geheimdienst hinter dem Angriff auf Rechner im Bundestag.
Experten vermuten einen ausländischen Geheimdienst hinter dem Angriff auf Rechner im Bundestag. (Bild: Jürgen Matern, CC BY-SA 3.0)

Noch ist das Ausmaß des jüngsten Angriffs auf Rechner im Bundestag nicht bekannt. Jetzt vermuten die eingeschalteten Experten, dass ausländische Geheimdienste hinter dem Angriff steckten, wie Spiegel Online schreibt. Die Vermutung basiere auf einer Analyse der verwendeten Spionagesoftware, die auf etlichen Rechnern im Bundestag entdeckt wurde.

Stellenmarkt
  1. Software Entwickler für Backend, Frontend oder Fullstack - Java / Angular (m/w/d)
    BITS GmbH, München
  2. Systemtechniker*in (m/w/d) Netzwerkdienste
    Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
Detailsuche

Offenbar wurden zunächst mehrere Rechner von Bundestagsabgeordneten mit Malware infiziert. Dort konnten die Angreifer Passwörter ausspähen, die ihnen Zugriff auf das Parlamentsnetzwerk verschafften.

Mehrere Tausend Rechner betroffen

Der Angriff soll bereits Anfang Mai über infizierte Rechner der Bundestagsfraktion der Grünen und der Linken gestartet worden sein. Die Angreifer sollen das interne Parlamentsnetzwerk Parlakom genutzt haben, um die Schadsoftware zu verbreiten. Auch Rechner in den Wahlkreisbüros einiger Abgeordneter sollen von der Malware befallen worden sein.

Möglicherweise konnten sich die Angreifer auch Zugang zu Computern von Regierungsmitgliedern verschaffen. Derzeit werde geprüft, ob auch das Bundestagsbüro Angela Merkels von dem Angriff betroffen war. Gegenwärtig gehen die mit dem Fall befassten Experten davon aus, dass sogar mehrere Tausend Rechner betroffen sind. Noch sollen nicht alle befallenen Rechner ausfindig gemacht worden sein. Es könne Monate dauern, bis das interne Bundestagsnetz wieder voll funktionsfähig sei, zitiert Spiegel Online die Experten.

Angriff beschäftigt Parlamentarisches Kontrollgremium

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Premiere Pro Grundkurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.08.2022, Virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    11.-15.07.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Im Laufe des heutigen Mittwochs sollte eigentlich der Innenausschuss des Bundestags vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) über das Ausmaß der Kompromittierung informiert werden. Stattdessen wird sich heute Abend das Parlamentarische Kontrollgremium mit dem Fall beschäftigen, das im Geheimen tagt.

Die Angreifer sollen versucht haben, Daten zu stehlen und auszuleiten. In welchem Umfang dies bereits geschah, ist unklar. Zumindest wurden vorsichtshalber zahlreiche Rechner im Netzwerk des Bundestags abgeschaltet, darunter auch diejenigen, auf denen die Daten des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur NSA-Affäre liegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


flasher395 23. Mai 2015

Da du ja gerne eine Antwort hättest liefere ich sie dir hier. Das was du schilderst ist...

slead 21. Mai 2015

sind die nicht ein inländischer Auslandsgeheimdienst? und dürfen die daher nicht alles...

schueppi 21. Mai 2015

Das hat doch nichts mit gut oder böse zu tun... Frauen sind auch neugierig und gelten...

Henne231 21. Mai 2015

Danke :D Ich habe herzlich gelacht :D



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ron Gilbert
Chefentwickler von Monkey Island sauer auf Community

"Die Leute sind gemein": Ron Gilbert, Chefentwickler von Return to Monkey Island, reagiert auf Kritik am Grafikstil des Adventures.

Ron Gilbert: Chefentwickler von Monkey Island sauer auf Community
Artikel
  1. Kryptowährungen: Pleite von Three Arrows Capital zieht Kreise
    Kryptowährungen
    Pleite von Three Arrows Capital zieht Kreise

    Nach der Liquidationsanordnung gegenüber dem Fonds Three Arrows Capital verlieren immer mehr Krypto-Broker reichlich Geld.

  2. Bitcoin, Ether und Tether: Coinbase gibt Geodaten an US-Einwanderungspolizei
    Bitcoin, Ether und Tether
    Coinbase gibt Geodaten an US-Einwanderungspolizei

    Die Krypto-Handelsplattform Coinbase gibt der US-Einwanderungsbehörde Zugriff auf ein Produkt, mit dem sich auch Nutzer tracken lassen.

  3. CD Projekt Red: Ursachenforschung über Bugs in Cyberpunk 2077
    CD Projekt Red
    Ursachenforschung über Bugs in Cyberpunk 2077

    War ein Dienstleister schuld an den massiven Fehlern in Cyberpunk 2077? Darauf deutet ein umfangreicher, aber umstrittener Leak hin.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG UltraGear 27" WQHD 165 Hz 299€ • Switch OLED günstig wie nie: 333€ • MindStar (MSI Optix 27" WQHD 165 Hz 249€, MSI RX 6700 XT 499€) • Alternate (SSDs & RAM von Kingston) • Grafikkarten zu Toppreisen • PNY RTX 3080 12GB günstig wie nie: 929€ • Top-TVs bis 53% Rabatt [Werbung]
    •  /