Abo
  • Services:

Cyberangriff auf Bundestag: Webseite schleuste angeblich Schadsoftware ein

Der Cyberangriff auf den Bundestag erfolgte angeblich über eine Browserseite. Nach einem aktuellen Bericht der Welt wurde per E-Mail ein Link verschickt, über den die Schadsoftware in das Computernetzwerk des Bundestages gelangt ist.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Trojaner gelangte über eine Webseite auf einen Bundestagscomputer.
Trojaner gelangte über eine Webseite auf einen Bundestagscomputer. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Zum Cyberangriff auf den Bundestag gibt es einen neuen Hinweis. Nach Informationen der Tageszeitung Die Welt soll der Angriff über einen per E-Mail verschickten Link erfolgt sein. Mitarbeiter im Bundestag hätten den Link im Browser geöffnet; von der aufgerufenen Webseite wurde dann Schadsoftware unbemerkt auf dem betreffenden Computer im Bundestag installiert. Dadurch hätten sich Unbefugte Zugriff auf den Rechner verschafft.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Bonn
  2. HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Pfaffenhofen Raum Ingolstadt

Unions-Fraktionschef Volker Kauder bezeichnete die Probleme in der Neuen Osnabrücker Zeitung als "ernsten Vorgang". "Der Angriff macht das Bedrohungspotenzial solcher Attacken auf unser Leben insgesamt deutlich".

Trojaner wurde auch für andere Angriffe verwendet

Nach bisherigen Erkenntnissen des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) handele es sich bei der Schadsoftware um einen Trojaner, der in ähnlicher Form bereits seit Monaten bei Hackerattacken in mehreren Ländern zum Einsatz kam. Es soll sich um ein Programm handeln, das mutmaßlich von russischen Hackern entwickelt wurde.

Der Trojaner soll außerdem bereits beim Cyberangriff auf den französischen TV-Sender TV5 Monde im April eingesetzt worden sein. Damals hatten sich radikale Islamisten im Namen des Cyberkalifats zu der Attacke bekannt. In deutschen Sicherheitskreisen wird jedoch davon ausgegangen, dass der Cyberangriff auf den Bundestag von Russland aus geführt wurde.

Aus mehreren Quellen habe die Deutsche Presse-Agentur (dpa) Hinweise erhalten, die auf Russland als Ursprungsland des Angriffes hindeuten. Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sagte am Rande einer Konferenz zur Cybersicherheit in Potsdam, er habe die Sorge, "dass es sich um einen Cyberangriff eines ausländischen Nachrichtendienstes handelt".

Maaßen sagte nicht, um welches Land es sich bei dem möglichen Urheber der Cyberattacke handeln könnte. Er sagte: "Mein Dienst hat immer wiederholt bestätigt, dass jedenfalls die Cyberangriffe von russischen Diensten hochqualifiziert sind und uns große Sorge bereiten." Sein Dienst habe den Bundestag am 12. Mai auf die Attacke aufmerksam gemacht, sei aber bisher nicht in die Aufklärung eingebunden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 23,99€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

azeu 15. Jun 2015

Das war zu dem Zeitpunkt aber völlig legal. Und diese Seite hat auch nicht den...

azeu 15. Jun 2015

Die Idee mit der Sandbox ist gar nicht mal so schlecht. Es muss ja nicht eine einzige...

Atalanttore 14. Jun 2015

Keine Sorge, die Bundesregierung wird von Washington aus ferngesteuert.

Atalanttore 14. Jun 2015

Cyberangriff bedeutet laut NATO Artikel 5 ja Krieg. Die Stationierung von schweren Waffen...

TC 14. Jun 2015

wie konnte sich dieses Wort nur etablieren??


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring angesehen (CES 2019)

Der Ring von Padrone soll die Maus überflüssig machen - wir haben ihn uns auf der CES 2019 angesehen.

Padrone-Maus-Ring angesehen (CES 2019) Video aufrufen
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer: Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer
"Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

Wenn man im Game durch die weite Steppe reitet, auf Renaissance-Hausdächern kämpft oder stundenlang Rätsel löst, fragt man sich manchmal, wer das alles in Code geschrieben hat. Ein Spieleprogrammierer von Ubisoft sagt: Wer in dem Traumjob arbeiten will, braucht vor allem Geduld.
Von Maja Hoock

  1. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  2. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel
  3. IT-Jobs Ein Jahr als Freelancer

Ottobock: Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert
Ottobock
Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert

Es verleiht zwar keine Superkräfte. Bei der Arbeit in unbequemer Haltung zum Beispiel mit dem Akkuschrauber unterstützt das Exoskelett Paexo von Ottobock aber gut, wie wir herausgefunden haben. Exoskelette mit aktiver Unterstützung sind in der Entwicklung.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta


    Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
    Radeon VII im Test
    Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

    Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
    2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
    3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

      •  /