Abo
  • Services:

Cyberangriff auf Bundestag: BSI beschwichtigt und warnt vor schädlichen Werbebannern

Der vermeintlich gezielte Cyberangriff auf den Bundestag war wohl keiner: Das BSI spricht in einer aktuellen Stellungnahme von einer mit schädlichen Werbebannern infizierten Webseite, die Abgeordnete einem Drive-by-Angriff aussetzten.

Artikel veröffentlicht am ,
Doch kein Angriff auf den Bundestag: Eine Webseite mit dubiosen Werbebannern hatte für Aufregung gesorgt.
Doch kein Angriff auf den Bundestag: Eine Webseite mit dubiosen Werbebannern hatte für Aufregung gesorgt. (Bild: Jürgen Matern, CC BY-SA 3.0)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat neue Informationen zu dem vermeintlichen Hackerangriff auf den Bundestag veröffentlicht. Demnach sei die Webseite der israelischen Tageszeitung Jerusalem Post manipuliert gewesen und hätte auf schädliche Drittseiten verwiesen. Zehn Abgeordnete hätten die infizierte Webseite aufgerufen. Daraufhin seien die seit dem Cyberangriff auf den Bundestag 2015 implementierten Schutzmechanismen in Aktion getreten.

Stellenmarkt
  1. Hannover Rück SE, Hannover
  2. Bosch Gruppe, Leonberg

Die Süddeutsche Zeitung hatte zuvor von einem möglichen gezielten Angriff auf den Deutschen Bundestag berichtet. Eine Abgeordnete erzählte der Zeitung, sie habe von der Leitungsebene der Bundestagsverwaltung erfahren, dass es sich um einen Hackerangriff handele und nicht um einen einfachen Virus. Hinweise seien vom Bundesamt für Verfassungsschutz gekommen. Das BSI habe daraufhin "Auffälligkeiten im Netzwerkverkehr" entdeckt. Techniker hätten zunächst eine Kopie der Festplatten der betroffenen Abgeordneten gemacht und anschließend die Benutzerkonten neu aufgesetzt.

Die betroffenen Abgeordneten kritisierten die dürftige Informationspolitik nach dem Angriff. So sei nicht gleich klar gewesen, ob die Abgeordneten möglicherweise eine gefälschte Webseite besucht hätten oder eine Infektion über die echte Webseite erfolgte.

Alltäglicher Vorfall

Das BSI gibt in dem Fall jetzt Entwarnung: Es habe keine Infektion gegeben und auf den betroffenen Rechnern sei keine Schadsoftware entdeckt worden. "Cyber-Angriffe mithilfe von manipulierten Webseiten gehören zum Standard-Repertoire von Cyber-Angreifern und sind aus technischer Sicht nichts Besonderes. Das BSI geht davon aus, dass die Abwehrmechanismen des Deutschen Bundestags die Zugriffe auf diese Webseite detektiert und abgefangen haben. Der Angriff wurde somit abgewehrt", heißt es in der Stellungnahme.

Gleichzeitig warnt das BSI vor Drive-by-Angriffen über "schädliche Werbebanner". Sie würden "häufig ohne Überprüfung oder Qualitätskontrolle in eine Webseite eingebunden. Auf diese Weise werden auch populäre und ansonsten gut abgesicherte Webseiten Ausgangspunkt von Cyber-Angriffen."



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)
  3. (u. a. Game Night 5,98€, Maze Runner 6,98€, Coco 5,98€)

FreiGeistler 02. Apr 2017

$ apropos png für instalierte und $ aptitude search png für noch nicht installierte...

FreiGeistler 02. Apr 2017

Nicht wirklich. Es gibt schon Unterschiede in der Grundlegenden Architektur, im...

Prinzeumel 31. Mär 2017

...webseitenbetreiber haftbar machen für ihre verseuchten werbebanner...und Bu...

xri12 30. Mär 2017

Im Prinzip ist auch eine blockierte Verbindung eine Auffälligkeit. Wenn ein IDS eine...

__destruct() 30. Mär 2017

Das liegt daran, dass es für Russen nicht illegal ist, Geld von Nicht-Russen zu erpressen...


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Bezahlbare Drachen und dicke Bären
Mobile-Games-Auslese
Bezahlbare Drachen und dicke Bären

Rundenbasierte Strategie auf dem Smartphone mit Chaos Reborn Adventure Fantasy von Nintendo in Dragalia Lost - und dicke Alpha-Bären: Die Mobile Games des Monats bieten spannende Unterhaltung für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Barbaren und andere knuddelige Fantasyhelden
  3. Seismic Games Niantic kauft Entwickler von Marvel Strike Force

Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

    •  /