Cyberagentur: Verstärkt digitale Angriffe in Deutschland

Die Cyberagentur des Bundes beobachtet infolge des Ukrainekrieges mehr Angriffe auf kommunale und regionale Behörden und Unternehmen.

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IT-Sicherheit ist wichtig.
IT-Sicherheit ist wichtig. (Bild: pixelcreatures/Pixabay)

Die in Halle ansässige Cyberagentur des Bundes registriert seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine mehr digitale Angriffe in Deutschland. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung, die ebenfalls in Halle ansässig ist.

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Es seien "verstärkt Angriffe auf kommunale und regionale Behörden sowie Institutionen oder Unternehmen zu verzeichnen", sagte Tobias Eggendorfer, Abteilungsleiter Sichere Systeme, der Mitteldeutschen Zeitung.

"Dabei geht es vorrangig um Erpressung durch Drohung mit Löschen, Veröffentlichen oder Verschlüsseln von Daten, mit dem Ziel an Geld zu kommen", erklärte Eggendorf. Als Beispiel für jüngere Angriffe nannte er die Attacken auf Industrie- und Handelskammern in Deutschland.

Der Krieg in der Ukraine bestätige, dass digitale Sicherheit für Staaten "höchst relevant" sei, erklärte Eggendorfer. Für mehr digitale Sicherheit brauche es neben nationalen auch europäische Lösungen.

Krieg wird auch im Internet geführt

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Der Krieg habe auch eine "Cyberkomponente": "Angriffe auf ukrainische Regierungsseiten, Fake-News über das Kriegsgeschehen sind nur zwei aktuelle Beispiele, die direkten Einfluss haben, um die Bevölkerung in der Ukraine zu verunsichern."

Die Cyberagentur war im August 2020 gegründet worden und soll Forschungsvorhaben anstoßen und fördern, die die innere und äußere Sicherheit in der Cyberwelt verbessern. Dabei ist auch die Entwicklung offensiver Cyberwaffen vorgesehen, ebenso soll die Agentur die Fähigkeiten für Gegenangriffe im Netz, sogenannte Hackbacks, beherrschen.

Sowohl Hackbacks als auch die Organisation selbst sind umstritten. Die neue Agentur für Innovation in der Cybersicherheit wird gemeinsam vom Verteidigungs- und vom Bundesinnenministerium getragen.

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