Abo
  • Services:

Cyber-Krieg: Google-Sicherheitschef warnt vor vermehrten Online-Angriffen

Nicht absehbare Sicherheitsrisiken im Internet der Dinge: Googles IT-Sicherheitschef Gerhard Eschelbeck warnt vor zunehmenden Hacker-Angriffen. Gleichzeitig wirbt er in einem Interview für einheitliche Sicherheitsstandards in der IT-Branche.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Der Google-Schriftzug am Hauptsitz in Mountain View
Der Google-Schriftzug am Hauptsitz in Mountain View (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images)

Vor einem ausufernden Cyber-Krieg durch "immer geschicktere Angreifer" warnt Googles IT-Sicherheitschef Gerhard Eschelbeck in einem Interview mit dem Spiegel. Es gebe eine "gewandelte Bedrohungslandschaft" mit immer mehr zielgerichteten Attacken von Staats-Hackern, sagte der promovierte Informatiker. "Wir haben es immer mehr mit Angreifern zu tun, die von bestimmten Ländern gesponsert werden und dabei ganz konkrete Absichten verfolgen."

Stellenmarkt
  1. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. SARSTEDT AG & Co. KG, Nümbrecht

Mit der Entwicklung des Internets der Dinge würden viele weitere Sicherheitslücken hinzukommen. Ein Auto sei heute nichts anders als ein großer Supercomputer, der drahtlos verbunden werden könne. "Wir, und damit meine ich die ganze Branche, müssen dafür sorgen, dass dabei künftig von Anfang an auch die Sicherheit mit eingebaut ist, sei es bei Autos oder Herzschrittmachern", sagt der gebürtige Österreicher.

Einheitliche Zertifizierung aller Geräte

Eschelbeck wirbt in dem Zusammenhang für eine einheitliche Zertifizierung zur Sicherheit solcher Geräte. Teil des Problems sei es, dass das Internet prinzipiell nicht sehr transparent sei. "Deswegen muss Google für diese Transparenz sorgen und den Nutzern zeigen, was mit ihren Daten passiert", sagte Eschelbeck. Bislang sei bei Google im Umgang mit Datenschutz "sicher nicht alles richtig gelaufen". Er betrachte es deshalb als seine persönliche Aufgabe, für mehr Transparenz zu sorgen.

Eschelbeck ist seit Oktober 2014 Vizepräsident für Security Engineering bei Google und war zuvor Technikchef des Sicherheitsdienstleisters Sophos.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 164,90€

theonlyone 24. Aug 2015

Grundsätzlich kann (und sollte) ein System der Antriebs-Steuerung von dem restlichen...

robinx999 23. Aug 2015

Im Wesentlichen ist es das was es schon seit Ewigkeiten gibt. Überprüfen der Eingaben...

Jasmin26 23. Aug 2015

Erstaunlich, das von einem nicht unbedeutetem Mitarbeiter von Google zu hören zeigt es...

LinuxNerd 23. Aug 2015

Nur wer prüft diese standards und zertifizierungen ? In den Behörden ist ja dafür keine...


Folgen Sie uns
       


Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live

Lara Croft steht kurz vor ihrer Metamorphose, Dragon Quest 11 und Final Fantasy 14 erblühen in Europa und zwei ganz neue Spieleserien hat Square Enix auch noch vorgestellt. Wie fanden wir das?

Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

    •  /