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Cyber-G Pocket im Test: Rockstar auch ohne Vorkenntnisse oder Gitarre

Was macht man, wenn man Musik am Lagerfeuer spielen möchte, aber kein Instrument beherrscht? Das Cyber-G Pocket ist eine spaßige Möglichkeit.
/ Tobias Költzsch
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Das Solo-Gesicht des Autors - und das Cyber-G Pocket im Einsatz (Bild: Martin Wolf/Golem)
Das Solo-Gesicht des Autors - und das Cyber-G Pocket im Einsatz Bild: Martin Wolf/Golem
Inhalt
  1. Cyber-G Pocket im Test: Rockstar auch ohne Vorkenntnisse oder Gitarre
  2. Umfangreiche App mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten
  3. Drum-Machine und nachspielbare Songs
  4. Verfügbarkeit und Fazit: Cyber-G Pocket

Ein Instrument zu spielen ist eine feine Sache: Nicht nur macht es einem selbst Spaß, oft sind zudem auch weitere Personen beteiligt. Damit meine ich nicht nur eine Band oder ein Orchester, sondern auch einfach gesellige Runden, in denen etwa zum Klang einer Gitarre gesungen wird.

Was aber, wenn man kein Instrument beherrscht oder denkt, dass man kein Talent hätte (was, glaube ich, eigentlich jeder Mensch hat)? Das elektronische Instrument Cyber-G Pocket(öffnet im neuen Fenster) des chinesischen Herstellers Enya Music könnte dann eine Alternative sein. Aber auch Musikern wie mir macht die kleine, an einen Rockband-Controller erinnernde Mischung aus Gitarre und Keyboard Spaß, wie ich im Laufe des Tests festgestellt habe.

Das Cyber-G Pocket ist zunächst einmal ein Bluetooth-Lautsprecher, der sich hochkant auf einen Tisch stellen und nach dem Einschalten mit einem Smartphone als normales Bluetooth-Gerät verbinden lässt. Beim Auspacken des Geräts war ich überrascht, wie schwer es ist: 828 Gramm bringt das Cyber-G Pocket auf die Waage, was auch an den verbauten 20-Watt-Lautsprechern liegen dürfte.

Lautsprecher ist eher mittenbetont

Der Klang ist eher mittenbetont, an Bässen fehlt es dem Speaker bei geringen Lautstärken etwas. Sobald ich die Lautstärke an einem Drehrad aus Metall aufdrehe, wird der Klang besser. Wird das Cyber-G Pocket als Lautsprecher verwendet, blinken an der rechten hinteren Seite LEDs wie ein Equalizer im Takt der Musik.

Cyber G Pocket im Test
Cyber G Pocket im Test (09:38)

Diese LEDs sind bereits ein Hinweis darauf, was man mit dem Cyber-G Pocket anstellen kann: Die Rückseite des Lautsprechers ist ein Griffbrett, das sich nach vorn ausklappen lässt. Dort wird es über Magnete festgehalten – aus dem Lautsprecher ist eine Art kleine Gitarre geworden. Das Scharnier ist aus Metall und macht wie der Rest des Geräts einen stabilen Eindruck.

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Das Griffbrett besteht aus einem weichen, silikonartigen Kunststoff und hat sieben Bünde. Im achten Bund sind zwei Schaltflächen enthalten, mit denen sich unter anderem die Rhythmusbegleitung steuern lässt – dazu später mehr. Standardmäßig ist auf den Bünden jeweils ein Akkord einprogrammiert. Drücke ich einen Finger auf einen Bund und drücke nach unten auf das fest montierte Plektrum aus Metall, ertönt ein Gitarrenklang.

Greife ich einen anderen Bund und bewege das Plektrum, wird ein anderer Akkord abgespielt. Die Akkordauswahl lässt sich in der zunächst etwas unübersichtlich wirkenden Enya-App auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden; ich habe etwa in die untere Reihe der Bünde die Dur-Akkorde von C bis H gelegt und in die obere Reihe die entsprechenden Moll-Akkorde.


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