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Umfangreiche App mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten

In der App lassen sich nicht nur die Akkorde einstellen, sondern auch die Instrumente und Akkord-Pattern für insgesamt drei Presets. Als Begleitinstrumente verfügbar sind Gitarre, Klavier, Ukulele, E-Gitarre, E-Piano und Guzheng. Für jedes dieser Instrumente stehen zahlreiche Abspielpattern zur Verfügung; die Einstellungen sind teilweise auch an die Namen von bekannten Liedern angelehnt.

So lässt sich ein Lagerfeuer-Schrammeln auf der Gitarre genauso einstellen wie eine Klavierbegleitung à la Lionel Richie oder ein Ukulele-Sound, der frisch aus einem Werbefilmchen zu stammen scheint. Mit etwas Übung und dem richtigen Timing lassen sich die Pattern im Takt aneinanderreihen; oft bestehen sie aus zwei Teilen, die zusammen durchaus realistisch klingen. Schlage ich das Plektrum nach oben an, ertönt der gegriffene Akkord immer als Arpeggio.

Die einzelnen Presets erlauben immer zwei unterschiedliche Instrumenteneinstellungen – de facto hat das Cyber-G Pocket also sechs Presets. Zwischen den drei grundsätzlichen Voreinstellungen wechselt man durch einen kurzen Druck auf den Einschalter, der mit dem Lautstärkeregler kombiniert ist. Während des Spielens ist das zu umständlich, daher hat Enya wohl die zweite Voreinstellung innerhalb eines Presets geschaffen.

Zweites Preset-Set ist leicht zu erreichen

Diese lässt sich nämlich durch einen kurzen Tap auf das silberne Sensorfeld zwischen Griffbrett und Plektrum erreichen. So kann ich für einen Song schnell auf zwei unterschiedliche Akkord-Pattern oder sogar Instrumente zugreifen. Die Tastaturbelegung des Cyber-G Pocket ist umfangreich, beim Auspacken finden sich auf dem Instrument aber zahlreiche Aufkleber, die bei der Orientierung helfen. Hat man die Bedienung verinnerlicht, kann man sie abziehen.

Über die App lässt sich auch die Stimmung des jeweiligen Instruments einstellen. Das ist wichtig, wenn man mitsingen will – und die standardmäßig voreingestellte Akkordreihe, die mit C beginnt, zu hoch oder zu niedrig ist. Über eine Tastenkombination lässt sich die Tonart auch direkt am Gerät selbst transponieren.

Neben den Begleitinstrumenten gibt es auch noch 15 Soloinstrumente – etwa eine E-Gitarre, eine Orgel, einen Bass, eine Flöte, ein Klavier, Glocken, ein E-Piano oder eine akustische Gitarre. Die Soloinstrumente kann ich spielen, wenn ich am unteren Rand des Cyber-G Pocket einmal auf den Mode-Taster drücke.

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Einige der Soloinstrumente klingen an sich recht realistisch, beim Spielen aber unnatürlicher als die Begleitinstrumente. Das liegt bei vielen Instrumenten daran, dass das Cyber-G Pocket kein Glissando bietet. Spiele ich einen Ton und ziehe meine Finger zum nächsten Bund, hört die Wiedergabe auf, anstatt dass der Ton sich ändert.

Soloinstrumente sind kaum zu gebrauchen

Dadurch lässt sich etwa kein Gitarrensolo realistisch auf dem Cyber-G Pocket spielen. Insgesamt finde ich die Soloinstrumente im Vergleich zu den guten Begleitinstrumenten eher enttäuschend.


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