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Cyber-Dome: Bundesregierung plant stärkere Cyberabwehr

Die Pläne zu einer besseren Cyberabwehr sind noch sehr vage. Ein Gesetzentwurf von Alexander Dobrindt soll bis Ende 2025 kommen.
/ Friedhelm Greis und dpa
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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will die Cyberabwehr stärkern. (Bild: Wojtek Radwanski/AFP via Getty Images)
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will die Cyberabwehr stärkern. Bild: Wojtek Radwanski/AFP via Getty Images

Die Bundesregierung hat ein entschiedeneres Vorgehen gegen Sicherheitsbedrohungen im digitalen Raum angekündigt. Wie das Bundesinnenministerium am 27. August 2025 mitteilte(öffnet im neuen Fenster), beschloss das Kabinett entsprechende Eckpunkte zur Erhöhung der Cybersicherheit.

Die Eckpunkte ergänzen bestehende Vorhaben wie das Gesetz zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie.

Das Innenministerium plant demnach, bis Ende des Jahres einen Gesetzentwurf vorzulegen, der den Sicherheitsbehörden mehr Cyberabwehrbefugnisse gibt. Außerdem sollen der zivile und militärische Bereich besser zusammenarbeiten.

Dafür seien gemeinsame Übungen von Bundesinnenministerium und Bundesverteidigungsministerium geplant. Erarbeitet werden sollen daneben Grundlagen für einen sogenannten Cyber-Dome. Dabei geht es um eine automatisierte Abwehr von Angriffen im Netz.

Cyber-Dome auch zur Drohnenabwehr

Täglich gebe es Cyberangriffe auf Unternehmen und Verwaltung, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und fügte hinzu: "Hybride Bedrohungen nehmen bei der aktuellen geopolitischen Lage zu. Angesichts dieser angespannten Bedrohungslage müssen wir unsere Resilienz und Reaktionsfähigkeit ausbauen."

Überlegungen für einen Cyber-Dome hatte Dobrindt auf einem Besuch in Israel geäußert. Der Schutzschild solle sicherstellen, dass "wir die Cyberabwehr stärken, dass wir die Drohnenabwehr stärken", sagte Dobrindt Ende Juni 2025 einem Bericht der Tagesschau zufolge(öffnet im neuen Fenster).


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