Abo
  • Services:

Cyanogenmod: Privacy Guard 2.0 bringt verbesserten Inkognito-Modus

Cyanogenmod hat eine stark erweiterte Version des Privacy Guard vorgestellt. Mit der Version 2.0 lassen sich die einzelnen Berechtigungen einer App konfigurieren, wie sie auch versteckt in Android 4.3 enthalten ist. Außerdem ist die Bedienung stark verbessert worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Privacy Guard 2.0 bietet mehr Einstellungsmöglichkeiten.
Privacy Guard 2.0 bietet mehr Einstellungsmöglichkeiten. (Bild: Cyanogenmod)

Der Privacy Guard 2.0 von Cyanogenmod hat eine Vielzahl von Neuerungen erhalten. Damit sollen noch umfangreicher Berechtigungen einzelner Android-Apps abgewiesen werden können als in der Vorversion. Mit Privacy Guard erhalten Nutzer von Cyanogenmod einen Inkognito-Modus, der einzeln für alle installierten Apps aktiviert werden kann, um die Weitergabe persönlicher Daten zu unterbinden.

  • Privacy Guard 2.0 - Historyfunktion (Bild: Cyanogenmod)
  • Privacy Guard 2.0 - Historyfunktion (Bild: Cyanogenmod)
  • Privacy Guard 2.0 - Historyfunktion (Bild: Cyanogenmod)
  • Privacy Guard 2.0 - Historyfunktion (Bild: Cyanogenmod)
  • Privacy Guard 2.0 - Übersicht der Berechtigungen einer App (Bild: Cyanogenmod)
  • Privacy Guard 2.0 - Übersicht der Berechtigungen einer App (Bild: Cyanogenmod)
  • Privacy Guard 2.0 - Übersicht der Berechtigungen einer App (Bild: Cyanogenmod)
  • Privacy Guard 2.0 - Hauptmenü (Bild: Cyanogenmod)
  • Privacy Guard 2.0 - Hauptmenü (Bild: Cyanogenmod)
Privacy Guard 2.0 - Hauptmenü (Bild: Cyanogenmod)
Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Die grundsätzliche Funktionsweise hat sich nicht geändert. Wenn einer App etwa das Auslesen der Kontakte verboten wurde, werden ihr vom Betriebssystem leere Werte geliefert. Allerdings lässt sich nun einstellen, dass nur auf bestimmte Berechtigungen nicht reagiert wird. Dazu gehören die Berechtigungen, den Standort abzufragen, Kontakte, Termine, SMS und MMS einzusehen oder die Anrufliste auszulesen.

Googles AppOps aus Android 4.3

Dazu wurde die versteckt mit Android 4.3 eingeführte Funktion AppOps übernommen. Die Funktion ist zwar Bestandteil des Betriebssystems, um die Apps verwalten zu können, müssen aber spezielle Apps installiert werden. Mittlerweile gibt es mehrere AppOps-Apps im Play Store, um die Sonderfunktion in Android 4.3 nutzbar zu machen. Es ist unklar, weshalb Google diese neue Funktion nur mit einem solchen Kniff zur Verfügung stellt. Im Privacy Guard gibt es einen neuen Advanced-Menüpunkt, um die Funktion AppOps nutzbar zu machen.

Mit einem kurzen Tippen auf die jeweilige App öffnet sich eine Übersicht mit allen einzeln ein- und ausschaltbaren Berechtigungen. Wird der Finger länger auf die jeweilige App gehalten, erscheint eine Übersicht über alle verwendeten Berechtigungen. Der Privacy Guard kann so eingestellt werden, dass standardmäßig alle Berechtigungen bei neu installierten Apps entzogen werden. Das betrifft die Standortabfrage sowie das Auslesen von SMS, MMS, Terminen, Adressen und der Anrufliste.

Berechtigungen lassen sich bequem wieder aktivieren

Generell erscheint nun immer eine Benachrichtigung, sobald eine App gestartet wird, deren Berechtigungen vom Nutzer verändert wurden. In der App-Übersicht von Privacy Guard 2.0 lassen sich nun bei Bedarf System-Apps ausblenden und bei Bedarf können mit einem Fingertippen alle entzogenen Berechtigungen für alle Apps wieder aktiviert werden.

Zunächst wird die Funktion in Cyanogenmod 10.2 integriert, das auf Android 4.3 basiert. Die erste Version von Privacy Guard wurde auch in Cyanogenmod 10.1.3 eingebaut, das Android 4.2.2 zur Grundlage hat.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  4. 5€ inkl. FSK-18-Versand

David64Bit 27. Sep 2013

Müsste ich den Bootloader nicht knacken und hätte ich das Handy nicht mit Vertrag als...

IrgendeinNutzer 26. Sep 2013

Ist das nicht irgendwie ironisch...?

Anonymer Nutzer 26. Sep 2013

Also wenn die UI egal ist, kannst du es ja immer noch mit den Config-files abschalten.

munchkin 26. Sep 2013

In der Nightly vom 25., also gestern, ist das Feature bei mir verfügbar (t0lte, Galaxy...


Folgen Sie uns
       


Royole Flexpai - Hands on (CES 2019)

Das Flexpai von Royole ist das erste kommerziell erhältliche Smartphone mit faltbarem Display. Ein erster Kurztest des Gerätes zeigt, dass es noch einige Probleme mit der Software hat.

Royole Flexpai - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

    •  /