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Steve Kondik hat einen Inkognito-Modus für CM10.1 entwickelt.
Steve Kondik hat einen Inkognito-Modus für CM10.1 entwickelt. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Cyanogenmod: Inkognito-Modus für Apps geplant

Steve Kondik hat einen Inkognito-Modus für CM10.1 entwickelt.
Steve Kondik hat einen Inkognito-Modus für CM10.1 entwickelt. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Chefprogrammierer Steve Kondik hat einen Inkognito-Modus für Cyanogenmod 10.1 (CM10.1) entworfen: Nutzer können damit für jede App separat einstellen, ob diese persönliche Daten und den Standort weitergeben darf.

Steve Kondik arbeitet an einem neuen Sicherheitssystem für die alternative Android-Distribution Cyanogenmod 10.1 (CM10.1). Wie der Chef des Programmierteams auf Google+ bekanntgibt, könnte bald ein Inkognito-Modus in das ROM eingebunden werden.

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Leere Listen statt persönlicher Daten

Die Inkognito-Funktion ermöglicht dem Nutzer, die Weitergabe persönlicher Daten zu unterbinden. Anstelle der Kontakte und Nachrichten, des Kalenderinhaltes und des Browserverlaufs werden durch die im Inkognito-Modus laufende App lediglich leere Listen weitergegeben. Zudem wird der App vorgegaukelt, dass die GPS-Funktion deaktiviert sei.

Der Nutzer aktiviert den Inkognito-Modus mit einem einzelnen Klick. Über ein Symbol in der Statusleiste kann der Modus jederzeit wieder abgestellt werden, während das Programm genutzt wird.

Kondik betont, dass der Inkognito-Modus kein Werbeblocker sei. Auch eine Änderung der IMEI-Adresse des Smartphones sei damit nicht möglich. Die neue Funktion diene ausschließlich dazu, persönliche Daten zu schützen und vor Dritten zu verbergen. Einen Zeitplan für die Einbindung der Funktion in CM10.1 hat Steve Kondik nicht mitgeteilt.

Eigene Datenschutzdiskussion ist noch nicht lange her

Erst im April 2013 gab es bei Cyanogenmod eine stellenweise heftige Diskussion um die Weitergabe persönlicher Daten, damals ging es jedoch um die Weitergabe an die Macher des ROMs. Hintergrund war die von Steve Kondik im Alleingang abgeschaffte Wahlmöglichkeit, ob anonymisierte Nutzerdaten an die CM-Programmierer weitergegeben werden dürfen oder nicht. Mit den Nutzerdaten erhoffte sich Kondik ein besseres Bild über die Verteilung der Cyanogenmod-ROMs und der verwendeten Geräte. Nach vielen negativen Reaktionen seitens der CM-Nutzer nahm Kondik die Änderung jedoch unter Unmutsäußerungen zurück.

Das Cyanogenmod-ROM CM10.1 ist bereits die fünfte Portierung des Teams um Chefentwickler Steve Kondik. Zuvor gab es die Versionen CM6, CM7, CM9 und CM10, die jeweils die Android-Versionen 2.2 (Froyo), 2.3.x (Gingerbread), 4.0.x (Ice Cream Sandwich) und 4.1.x (Jelly Bean) nutzen.


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Levial 14. Jun 2013

Ist nicht der Trick in der neuen CM, dass leere Listen weitergegeben werden, anstatt...

diedmatrix 12. Jun 2013

Post von CM auf FB: "* No fine-grained permissions controls as you saw in CM7. It's a...

schadi82 12. Jun 2013

Mit Android 4.2 kann man verschiedene Profile (Benutzer) nur mit einem Tablet benutzen...

xtrem 12. Jun 2013

hab ich mir auch für cyanogen gewünscht

kendon 12. Jun 2013

das problem an deinen (durchaus guten) ideen ist, dass weder google noch die entwickler...



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